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„Gorch Fock“ beendet Auslandsausbildungsreise

„Gorch Fock“ beendet Auslandsausbildungsreise

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Am 25. März ist das deutsche Segelschulschiff in seinen Heimathafen Kiel zurückgekehrt. Mit dem Einlaufen endet nach etwas mehr als vier Monaten und rund 8.000 Seemeilen die 171. Auslandsausbildungsreise.

Ein weißes Schiff fährt durch ruhiges Gewässer.

Das Segelschulschiff „Gorch Fock“

Bundeswehr/Marcel Kröncke

Es war die erste Seefahrt nach dem langen Werftaufenthalt der „Gorch Fock“. Mit insgesamt 100 Besatzungsmitgliedern nahm der weiße Dreimaster Ende November Kurs auf die Kanarischen Inseln. Nach erfolgreichem Training verbrachten Stammbesatzung und Segelcrew Weihnachten im Hafen von Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt von Teneriffa. Insgesamt bildete die „Gorch Fock“-Besatzung 70 Kadettinnen und Kadetten aus. Vier von ihnen waren Austauschoffiziere aus Frankreich, Senegal, Thailand und Kolumbien.

Mehrere Menschen stehen hinter einer Absperrung.

Die Angehörigen der Besatzung warten auf der Gorch-Fock-Mole

Bundeswehr/Marcel Kröncke

Der Kommandant des Segelschulschiffs, Kapitän zur See Nils Brandt, fasste die für ihn schönsten Momente dieser Fahrt zusammen: „Es war für uns ein besonderes Erlebnis, als die ‚Gorch Fock‘ beim Einlaufen in Lissabon durch ihr Schwesterschiff ‚Sagres‘ der portugiesischen Marine begleitet wurde. Unser erster Auslandshafen und die gemeinsame Fahrt mit der ‚Sagres‘ den Tejo hinauf war schon sehr schön und eine großartige Geste unserer portugiesischen Kameraden.“

„Für mich persönlich war natürlich auch das Zusammentreffen mit der Fregatte ‚Schleswig-Holstein‘ ein bewegender Moment“, ergänzt Brandt. Er war 1995 bis 199 Schiffseinsatz- und Navigationsoffizier sowie 2009 bis 2011 Kommandant  dieser Fregatte gewesen.

Für Nils Brandt war es die letzte Fahrt als Kommandant der „Gorch Fock“. Mit dem Einlaufen in Kiel endet demnächst seine knapp achtjährige Kommandantenzeit auf dem Schulschiff. Am 31. März wird er die Führung des Schiffs an seinen Nachfolger übergeben.

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