Die Schiffe des deutschen Verbands erreichen am 26. Juni Oahu, die Hauptinsel der Hawaii-Inseln. Ihre letzte Etappe bis hierhin haben sie schon gemeinsam mit vier anderen Nationen zurückgelegt. Hier der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“.
U.S. Navy/Sarah C. Eaton
Einlaufen in den geschichtsträchtigen Marinestützpunkt Pearl Harbor: Am 7. Dezember 1941 überfiel Japan die hier liegende US-Pazifikflotte. Daraufhin traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein.
Bundeswehr/Nico Theska
In Pearl Harbor beginnt kurz nach Ankunft der Deutschen das US-Großmanöver Rim of the Pacific (RIMPAC) 2024. Gut die Hälfte des 40 Schiffe starken Manöververbandes ist hier zusammengekommen. Vorne rechts die beiden deutschen Schiffe.
U.S. Navy/John Bellino
Von ihrem Liegeplatz aus hat die Crew der deutschen Fregatte „Baden-Württemberg“ freie Sicht auf das Schlachtschiff USS „Missouri“. Der Weltkrieg-Zwei-Veteran, auf dem Japan am 2. September 1945 offiziell kapitulierte, ist heute ein Museumsschiff.
Bundeswehr/Nico Theska
Viele der an RIMPAC beteiligten Soldatinnen und Soldaten nutzen vor Ort die Gelegenheit, die „Missouri“ zu besichtigen, darunter auch die Deutschen von den beiden Marineschiffen und aus dem internationalen Stab
Government of Canada/Gouvernement du Canada
Persönliche Begegnungen auf allen Ebenen zwischen den an RIMPAC beteiligten 29 Partnernationen gehören zur Hafenphase dazu. Hier ein deutscher und ein US-amerikanischer Hubschrauberpilot beim Austausch auf dem Flugdeck der „Baden-Württemberg“.
Bundeswehr/Nico Theska
An wachfreien Tagen können die Deutschen Oahu erkunden und auch die Kolonial- und Missionsgeschichte der Region entdecken. Aus der Zeit stammen etwa die Hawaiian Mission Houses aus dem 19. Jahrhundert mitten in der Metropole Honolulu.
Bundeswehr/Philipp Schäfer
Für die Besatzungen gibt es in der Joint Base Pearl Harbor-Hickam, dem gemeinsamen Stützpunkt von US-Marine und US-Luftwaffe, unter anderem Sportwettkämpfe. Eine gute Gelegenheit für die vielen Soldatinnen und Soldaten, sich besser kennenzulernen.
Bundeswehr/Philipp Schäfer
In die knapp zwei Wochen dauernde erste Hafenphase von RIMPAC fällt auch der Independence Day am 4. Juli. Der Stützpunkt öffnet seine Tore für Angehörige, es gibt ein buntes Programm mit Konzerten, Open Ships und einem abschließenden Feuerwerk.
Bundeswehr/Philipp Schäfer
Zu Hafenbesuchen gehören häufig auch formelle Empfänge, hier auf der „Frankfurt am Main“ am 6. Juli. Einer der Gäste ist der Kommandeur der 3. US-Flotte, Vizeadmiral John F.G. Wade (M.). Er führt auch die gesamte Großübung RIMPAC 2024.
U.S. Navy Juan Cordova
Ab dem 8. Juli 2024 laufen die in Pearl Harbor versammelten Schiffe zur Seephase von RIMPAC aus. Hier das Flaggschiff des gesamten Manöververbandes, der Flugzeugträger USS „Carl Vinson“.
Bundeswehr/Nico Theska
Vier Woche dauert die Seephase von RIMPAC 2024 rund um die Hawaii-Inseln. Gegen Ende laufen die Schiffe am 30. Juli wieder in Pearl Harbor ein. Hier der US-Kreuzer USS „Princeton“ hinter der deutschen „Baden-Württemberg“.
Royal Netherlands Air Force/Cristian Schrik
Nach der Seephase von RIMPAC ist Zeit für Nachbereitung. Hier besucht der deutsche Verbandskommandeur, Flottillenadmiral Axel Schulz (l.), die „Princeton“ im Hafen und lässt zusammen mit deren Kommandanten das Manöver noch einmal Revue passieren.
Bundeswehr/Leon Rodewald
Am Ende von RIMPAC 2024 hat sich noch Verteidigungsminister Boris Pistorius für zwei Tage auf der „Baden-Württemberg“ eingeschifft. Nach dem Einlaufen gibt er am 31. Juli eine Pressekonferenz auf dem Schiff.
Bundeswehr/Nico TheskaFünf Wochen haben sich die Fregatte „Baden-Württemberg“ und der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ im Pazifik am größten Marinemanöver der Welt beteiligt: RIMPAC 2024. Zwei Hafenphasen in Pearl Harbor gehörten dazu.