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Marine feiert deutsche Einheit in Australien

Marine feiert deutsche Einheit in Australien

  • Indo-Pazifik
  • Marine
Datum:
Ort:
Rostock
Lesedauer:
2 MIN

Am 3. Oktober beging die Fregatte „Bayern“ während ihrer siebenmonatigen Indo-Pazifik-Fahrt den deutschen Nationalfeiertag in Perth.

Eine Frau in einem geblümten Kleid im Gespräch mit Marineoffizieren in weißer Uniform.

Internationaler Austausch: Ministerin Price im Gespräch mit Offizieren der „Bayern“

Bundeswehr/Marcus Mohr

Der Tag der Deutschen Einheit markiert den Jahrestag der Wiedervereinigung des Landes 1990. Eine Kranzniederlegung am State War Memorial in Kings Park zu Ehren derer, die in früheren Konflikten umgekommen waren, war eine der Zeremonien, die zu diesem Anlass abgehalten wurden.

Zu den Gästen der Gedenkfeier zählten der deutsche Botschafter in Australien, Dr. Thomas Fitschen, die deutsche Honorarkonsulin in Westaustralien, Dr. Gabriele Maluga, sowie der Kommandant der „Bayern“, Fregattenkapitän Tilo Kalski, und der Kommandeur der Marinebasis HMAS Stirling, Kapitän zur See Gary Lawton.

„Die Zeremonie hat die Beziehung zwischen unseren beiden Ländern und die Werte, die wir teilen, weiter gestärkt“, sagte Lawton. „Obwohl die Gedenkfeier nüchtern war, diente der Anlass dazu, die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der Royal Australian Navy und der Deutschen Marine hervorzuheben. Die Veranstaltung gab uns die Gelegenheit, denjenigen aus beiden Nationen unseren Respekt zu erweisen, die im Dienst ihres Landes ihr Leben geopfert haben.“

Später an diesem Tag richteten Kalski und seine Crew an Bord der „Bayern“ eine Feier zum 31. Jahrestag der Deutschen Einheit aus. Zu den anwesenden Ehrengästen gehörten die Ausrüstungsministerin Melissa Price und der Stellvertretende Verteidigungsminister Andrew Hastie.

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Ein Mann im Anzug rückt die Schärpe eines Kranzes zurecht.

Gemeinsames Gedenken: Botschafter Fitschen und Kommandant Kalski am State War Memorial in Perth

Bundeswehr/Marcus Mohr
Ein Marineoffizier in dunkelblauer Uniform steht vor einer Frau in dunkelgrauen Anzug und einem Soldaten in grauer Uniform.

Der diplomatische Empfang auf dem deutschen Schiff bot Gelegenheit, sich sowohl formell wie auch informell zu begegnen.

Bundeswehr/Marcus Mohr
Eine Marinesoldatin in weißer Uniform steht hinter einem Mikrofon und singt.

Die Royal Australian Navy unterstützte den Empfang unter anderem mit einer Marine-Band.

Bundeswehr/Marcus Mohr

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Grüße und Dank der Verteidigungsministerin nach Down Under

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hielt aus der Ferne online eine Rede, in der sie die gemeinsamen Werte Deutschlands und Australiens betonte, einschließlich der Verteidigung des Rechtsstaats und des Schutzes der Freiheit, und die konkrete Arbeit der „Bayern“ in dieser Hinsicht würdigte. Sie bedankte sich auch für die herzliche Gastfreundschaft, die die Besatzung in Australien erfahren hat.

Kommandant Kalski freute sich, hochrangige Gäste aus verschiedenen Nationen an Bord begrüßen zu dürfen, um mit seiner Crew die Wiedervereinigung Deutschlands zu feiern. „Es ist mir eine große Freude und Ehre, alle willkommen zu heißen und diesen besonderen Tag mit ihnen zu teilen“, sagte er.

„Unsere Reise ist lang, umfasst verschiedene Aufgaben, Übungen mit vielen Marinen unterwegs, aber ich kann schon jetzt sagen, dass Australien uns mit offenen Armen empfangen hat“, so Kalski. „Wir sind sehr dankbar für diese Erfahrung, die sich für mich und meine Crew wie eine eigene Wiedervereinigung anfühlt.“

Die „Bayern“ hat mittlerweile Fremantle, den Hafen von Perth, verlassen und ist nach Darwin für einen Bunkerstopp aufgebrochen. Die Besatzung hat dabei vor der Küste Westaustraliens des Gefechts zwischen der HMAS „Sydney“ und dem deutschen Hilfskreuzer „Kormoran“ im Jahr 1941 gedacht.

von Rilana Ostheim (Royal Australian Navy)  E-Mail schreiben

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