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Marine
Rhein-Fahrt

Marinejubiläum vor dem Kölner Dom

Veranstaltung
Datum:
Ort:
Nordrhein-Westfalen
Lesedauer:
3 MIN

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175 Jahre deutsche Marinen – das Mehrzwecklandungsboot „Lachs“ feierte den Geburtstag am 14. Juni in Köln.

Ein graues Boot hat an einer Pier festgemacht.

Seltener Anblick: ein Boot der Deutschen Marine vor dem Kölner Dom

Bundeswehr

Ein grau gestrichenes Boot der Deutschen Marine mitten in Nordrhein-Westfalen – das sieht man nicht alle Tage. Dazu noch ein Informationsstand der Minentaucher aus Eckernförde. Schnell erregte das letzte Mehrzwecklandungsboot der deutschen Flotte auf dem Rhein bei vorbeigehenden Spaziergängern Aufmerksamkeit und lockte den einen oder anderen über die Stelling an Bord.

Der „Lachs“, der 2024 voraussichtlich außer Dienst gestellt wird, legte bei seiner letzten Rhein-Fahrt in Düsseldorf, Bonn, Köln und Duisburg an. Bei sommerlichen Temperaturen besichtigten Besucherinnen und Besucher von Rheinterrasse, Stresemannufer, Konrad-Adenauer-Ufer und vielen anderen Spazierwegen am großen Fluss das Marineboot und machten sich ein Bild vom Leben an Bord. Die Besatzungsmitglieder rund um den Kommandanten Stabsbootsmann Karsten H. beantworteten alle Fragen ihrer Gäste.

Open Ship am Rhein

10. Juni: In Düsseldorf eröffneten Bürgermeister Josef Hinkel und „Lachs“-Kommandant Karsten H. gemeinsam eine „Blaulichtmeile“. Dabei konnten neugierige Besucher mit Organisationen des Öffentlichen Dienstes, wie Feuerwehr und Polizei, und Rettungs- und Hilfsgemeinschaften, wie DLRG und Deutsches Rotes Kreuz, ins direkte Gespräch kommen und sich über deren wichtige Arbeit informieren. Mit vor Ort war auch ein Informationsmobil der Deutschen Marine. Die Besatzung des „Lachs“ lud den gesamten Tag zu einem Open Ship ein, um ihr Boot Interessierten zu zeigen. Eröffnet wurde das Event durch einen Gottesdienst direkt an Bord. Damit bei Temperaturen über 30 Grad niemandem der Kopf zu heiß wurde, reichte die Besatzung selbstgemachte, gekühlte Limonade.

12. Juni: In Bonn lockte das Open Ship zahlreiche ehemalige Marinesoldaten an. Sie tauschten mit ihren aktiven Kameraden Erfahrungen aus und schwelgten in Erinnerungen. Am Abend gab es zudem eine besondere Veranstaltung: Flottillenadmiral Andreas Mügge, Leiter der Abteilung Personal/Ausbildung/Organisation im Marinekommando, begrüßte zu einem Empfang geladene Gäste aus Politik, Militär und Schulwesen an Bord des „Lachs“. Die Besatzung verköstigte die Gäste mit einem Barbecue und zeigte, dass das Zubereiten von leckeren Gerichten auch an Bord für die Smuts die leichteste Übung ist. Unter den Gästen war auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bonn, Gabi Maye. Für besondere Begeisterung sorgte das Seite-Pfeifen beim an Bord gehen. Das Signal aus der Bootsmannsmaatenpfeife ist eine Ehrerweisung bei Seestreitkräften.

14. Juni: Das 175. Marinejubiläum verbrachte Stabsbootsmann Karsten H. zusammen mit seiner Mannschaft in Köln am Liegeplatz Konrad-Adenauer-Ufer. Mit großartigem Panorama: den Kölner Dom im Blick hätte die Kulisse für diesen Anlass nicht schöner sein können. Anlässlich des Marinegeburtstags präsentierten sich die Seestreitkräfte erneut als Gastgeber. Boot und Besatzung begrüßten bei dieser Feier an Bord sogar die Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie betonte, wie dankbar sie dafür sei, dass der „Lachs“, und damit die Marine, einmal wieder in das Binnenland gereist ist. 

17. Juni: Duisburg war der letzte Halt für den „Lachs“. Der fallende Wasserstand des Rheins bedingte eine Plan- und Programmänderung. Die Stadt Emmerich konnte das Boot nicht mehr anlaufen. So hatten Besucher letztmalig auf dieser Tour die Chance, Boot und Besatzung zu erleben und die maritime Ausstellung des Informationsmobils zu sehen. Danach hieß es für die  „Lachs“-Besatzung zurück in den Norden mit Ziel Heimathafen Eckernförde.

Der Kommandant bedankt sich

Ein Marinesoldat sitzt im Inneren eines Bootes auf einer Sitzbank.

Der Kommandant des Mehrzwecklandungsbootes „Lachs“: Stabsbootsmann Karsten H.

Bundeswehr

Stabsbootsmann Karsten H. ist bereits fünf Jahre Kommandant seines Bootes. Mit seiner Crew hat er einiges erlebt. Doch diese Flussfahrt stellte das seemännische Können und die körperliche Durchhaltefähigkeit der Besatzung auf den Prüfstand. Nicht nur, dass das Befahren des Rheins navigatorisch eine Herausforderung ist: Bei 30 Grad Außentemperatur heizt sich das Innere des Bootes, das in den 1970er Jahren gebaut worden war, immens auf. Da sich die technische Bordausstattung seit der Indienststellung des „Lachs“ nicht sonderlich verändert hat, gab es besonders nachts kaum Möglichkeit zum Abkühlen. Dass alles so gut geklappt hat, verdankt der Kommandant nicht nur seiner langjährigen Erfahrung, sondern dem gesamten Team, das die Rhein-Fahrt ermöglichte.

„Ich bedanke mich recht herzlich für die Organisation und die Betreuung während der Fahrt. Hauptverantwortlich hier war das Landeskommando Nordrhein-Westfallen. Und natürlich bedankte ich mich bei meiner gesamten Besatzung, die eine hervorragende Arbeit geleistet hat.“

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