Northern Coasts: Deutschland lädt zum Ostseemanöver
Seit 2007 organisiert die Deutsche Marine jährlich mit ihren Partnern an der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Nordflanke, Verteidigung auf See zu üben.
Die maritime Großübung in der Ostsee hat am 11. September begonnen. In den kommenden zwei Wochen üben über 3.200 Soldatinnen und Soldaten aus 14 Nationen an den Küsten Lettlands und Estlands sowie im östlichen und zentralen Teil der Ostsee den Schutz dieser Seegebiete.
Auch der Ständige Minenabwehrverband 1 der NATONorth Atlantic Treaty Organization (SNMCMGStanding NATO Mine Countermeasures Group 1), dieses Jahr unter polnischer Führung, nimmt an Northern Coasts 2023 teil. Hier noch auf dem Weg nach Riga am 6. September
Royal Netherlands NavyNachdem die Vorbereitungen mit einer abschließenden Pre-Sail Conference in Riga beendet sind, beginnt die erste Seephase des Marinegroßmanövers: die einwöchige CETCombat Enhancement Training/FITForce Integration Training-Phase. Dieses Combat Enhancement Training (CETCombat Enhancement Training) und Force Integration Training (FITForce Integration Training) ist gewissermaßen ein Aufwärmen, womit die Besatzungen ihre Fähigkeiten bei verschiedenen Einzelübungen auffrischen können. Dazu gehören unter anderem Übungen zur Abwehr von Bedrohungen aus der Luft oder durch U-Boote. Der zweite Schwerpunkt FITForce Integration Training ist das gegenseitige Kennenlernen, um die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den etwa 30 Schiffen und Booten, bis zu 15 Luftfahrzeugen und diversen Landeinheiten zu fördern.
Seit 2007 findet Northern Coasts statt. Die Führung rotiert jährlich zwischen Dänemark, Deutschland, Finnland und Schweden. Dieses Jahr nehmen neben diesen Nationen auch Italien, Frankreich, Estland, Kanada, Belgien, Lettland, Litauen, Niederlande, Polen und USA an dem Großmanöver teil. Übungsverantwortlicher ist Flottillenadmiral Stephan Haisch mit seinem Führungsstab DEU MARFORGerman Maritime Forces in Rostock.
von Presse- und Informationszentrum Marine E-Mail schreiben