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EU-Einsatz Irini: „U 35“ zurück in der Heimat

EU-Einsatz Irini: „U 35“ zurück in der Heimat

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Datum:
Ort:
Eckernförde
Lesedauer:
1 MIN

Am 15. Oktober ist das U-Boot „U 35“ aus dem Einsatz Irini im Mittelmeer zurückgekehrt.

Ein dunkelgraues U-Boot fährt aufgetaucht in einem Hafen.

Ein Schlepper hilft der Besatzung beim Einlaufen und Anlegen des U-Bootes.

Bundeswehr/ Marcel Kröncke

Auftrag der Operation Irini der Europäischen Union ist, das UNUnited Nations-Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen und durchzusetzen; zusätzlich auch Aktivitäten von Schleusern auf den Flüchtlingsrouten im Mittelmeer zu behindern. Erstmals beteiligte sich die Deutsche Marine mit einem U-Boot an dieser EU-Mission.

Das Einsatzgebiet von „U 35“ erstreckte sich vom mittleren und südlichen Mittelmeer südlich der Insel Sizilien bis zu den Territorialgewässern Libyens und Tunesiens. Die Besatzung hat während ihres Einsatzes mit Seestreitkräften Italiens, Griechenlands und Portugals zusammengearbeitet.

„Unsere Hauptaufgabe im Verband war die Bildaufklärung von verdächtigen Schiffen und Booten und somit auch das Sammeln von Informationen“, ergänzt der Kommandant, Korvettenkapitän Oliver Brux. Nach der Rückkehr in den Heimathafen Eckernförde steht für die Besatzung erst einmal ein dreiwöchiger Erholungsurlaub an. „Am meisten freue ich mich auf meine Familie und das alltägliche Leben“, so Brux. „Denn für nächstes Jahr stehen für uns schon einige Manöver auf dem Plan.“

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