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Überlebenstraining

Überlebenstraining

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Das Überlebenstraining findet in unterschiedlichen Intensitäten statt. Das Unterstützungspersonal absolviert den „Cold –Weather-Basic-Staff“ – Kurs. Diese Leute verbleiben eher in gesichertem Gebiet. Dennoch könnte es passieren, dass sie für einen kurzen Zeitraum - zum Beispiel während eines Transfers – im kalten Gelände übernachten müssen. In diesem Kurs lernen sie, für drei Tage draußen bei arktischen Temperaturen zu überleben und zu campen. Anstelle eines Zeltes bauen sich die Soldaten einen behelfsmäßigen Unterschlupf in der Natur. Die Erfolgsquote für diesen Kurs liegt bei nahezu 100 Prozent. Für die niederländischen Streitkräfte gehört dieser dreitägige Kurs zur Basisausbildung während ihrer Dienstzeit, unabhängig von der Zugehörigkeit in den Streitkräften.

Die kämpfenden Gruppierungen verweilen länger in der kalten Natur. Sie erfüllen ihren Auftrag in der schneeverschneiten, bergigen Umgebung. Sie lernen in ihrem arktischen Überlebenskurs, wie sie sich zuweilen einen Unterschlupf im Schnee, den sogenannten „Snow-Shelter“ bauen. Das ist eine behelfsmäßige Unterkunft aus Schnee und Teilen der Ausrüstung für eine Nacht. Morgens wird alles zerstört, denn der Auftrag der Gruppe führt sie weiter. Täglich werden Schnee-Shelter gebaut. Das sind bis zu zwei Meter tiefe Ausgrabungen im Schnee mit einem funktionellen Innenaufbau, welcher mit einer Plane abgedeckt werden kann. Von außen istdieser Bau kaum noch zu erkennen, die Soldaten sind vor sofortiger Aufklärung geschützt. Drinnen sind sie wettergeschützt, können Essen und Trinken, und finden vielleicht auch etwas Ruhe vor dem nächsten Auftrag.