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Spitzensport

Rodel-Weltcup in Oberhof als Countdown für Olympia

Olympia
Datum:
Ort:
Thüringen
Lesedauer:
3 MIN

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Mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde stürzten sich die Athletinnen und Athleten den Eiskanal von Oberhof hinab. Anlässlich des Rennrodel-Weltcups wurde die Thüringer Wintersporthochburg zum Treffpunkt der internationalen Rodel-Elite. Für die Bundeswehrsportlerinnen und -sportler war es zugleich die Generalprobe für Olympia.

Vogelperspektive auf zwei Männer in einem Rodel-Doppelsitzer in einem Eiskanal

Die „Rodel-Tobis“ auf Erfolgskurs. Im Eiskanal von Oberhof steuerte der Doppelsitzer mit Hauptfeldwebel Tobis Wendl und Tobias Arlt auf's Siegerpodest.

Bundeswehr/Susanne Hähnel


Es war ein erfolgreiches – und auch wegweisendes – Wochenende in Oberhof. Vom 16. bis 18 Januar 2026 wurde das Weltcup-Wochenende im Rodeln mit der Europameisterschaft als Race-in-Race-Wertung ausgetragen. Wenige Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Italien ging es um viel.

Die deutschen Athletinnen und Athleten der Spitzensportförderung der Bundeswehr zeigten sich dabei in herausragender Form und erreichten Spitzenplatzierungen im Eiskanal. Unter anderem triumphierten im Doppelsitzer die beiden „Rodel-Tobis“ – Tobias Arlt und Tobias Wendl. Letzterer ist Hauptfeldwebel der Sportfördergruppe Bischofswiesen. Die Ergebnisse der militärischen Spitzensportlerinnen und -sportler tragen der guten Vorbereitung auf die bevorstehenden Olympischen Spiele Rechnung. 

Topplatzierungen kurz vor Olympia

Für ein sportliches Ausrufezeichen sorgte vor allem Frau Stabsunteroffizier Merle Fräbel. Die 22-Jährige gewann sensationell den Europameistertitel im Einsitzer und feierte zugleich ihren zweiten Weltcup-Sieg. Die junge Rodlerin präsentierte sich damit in Topform für die entscheidende Phase der Saison. Die Vorfreude auf Olympia ist bereits deutlich spürbar: „Jetzt überkommt mich einfach noch viel mehr dieser Olympics-Spirit.“ Familie und Freunde begleiten die Soldatin mit dem Reisebus nach Italien. „Dadurch wird alles viel familiärer und emotional intensiver als zuletzt in Peking“, sagte Fräbel.

Erstklassige Wettkämpfe und dazu ein vielfältiges Rahmenprogramm begeisterten das Publikum in Oberhof. Die Fans erlebten Frau Hauptfeldwebel Julia Taubitz mit einem sechsten Rang im starken Einsitzer-Starterfeld. Bei den Männern jubelte das Oberhofer Publikum über Bronze für Lokalmatador Feldwebel Max Langenhan. Der Weltmeister von der Sportfördergruppe Oberhof musste sich auf seiner Heimbahn nur dem Österreicher Jonas Müller und Teamkollege Felix Loch geschlagen geben. Langenhan war nicht ganz zufrieden, blickt aber dennoch fokussiert in Richtung Cortina dʼAmpezzo, wo die olympischen Rodelwettbewerbe stattfinden werden.

Emotionen am Rande des Eiskanals

Neben sportlichen Höchstleistungen prägten auch persönliche Geschichten den Weltcup. Besonders emotional war der Auftritt von Frau Hauptfeldwebel Dajana Eitberger, die sich auf der Zielgeraden ihrer sportlichen Karriere befindet. Die erfahrene Athletin blickte dankbar auf ihren langen Weg zurück – und auf die Unterstützung, die sie dabei erhalten hat: „Die Bundeswehr hat mich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich geprägt. Ich habe gelernt, geduldiger zu sein und an mir zu wachsen. Heute weiß ich, dass mir nach meiner Karriere alle Türen offenstehen“, betonte die Sportsoldatin.

Gerade der Weltcup in ihrer Heimat löst besondere Emotionen aus: „Hier habe ich meinen ersten Weltcup gewonnen, hier bin ich nach der Geburt meines Kindes wieder erfolgreich gefahren. Diese Erinnerungen bleiben für immer“, sagte sie mit Blick zurück auf ihre Laufbahn.

Spitzensportförderung der Bundeswehr

Damit Deutschland auch künftig in Sportarten wie dem Rodeln erfolgreich bleibt, ist die Sportförderung der Bundeswehr eine wichtige Säule. Sie ermöglicht den Athletinnen und Athleten eine bruchfreie und professionelle Fokussierung auf ihren Sport für das Erreichen ihrer Ziele – eine Investition in sportlichen Erfolg und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der Weltcup in Oberhof zeigte eindrucksvoll, wie eng sportlicher Erfolg im deutschen Rennrodelsport an eine gezielte Förderung und persönliche Entwicklung geknüpft ist.

Für die Fans boten die Wettkämpfe nicht nur hautnahen Kontakt zu Sport auf Weltniveau, sondern auch einen emotionalen Vorgeschmack auf die Olympischen Spiele. Mit insgesamt vier Gold- und zwei Bronzemedaillen im Rodeln können die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten nun optimistisch von Oberhof in Richtung Italien blicken.

von Presse- und Informationszentrum Unterstützungskommando der Bundeswehr  E-Mail schreiben

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