Impfen rund um die Uhr: 24-Stunden-Impfzentrum der Bundeswehr geht an den Start

Impfen rund um die Uhr: 24-Stunden-Impfzentrum der Bundeswehr geht an den Start

  • Corona-Impfung
  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Saarland
Lesedauer:
2 MIN

Möglichst schnell möglichst viele Impfungen: Das ist der beste Weg, um gefährdete Menschen zu schützen und zurück in ein normales Leben zu finden. Die Bundeswehr leistet ihren Beitrag - mit dem 24-Stunden-Impfzentrum für Impfungen rund um die Uhr.

Minsterin Kramp-Karrenbauer beobachtet mit dem saarländischen Ministerpräsident Tobias Hans die Impfung einer Frau

Seit dem 4. April wird hier rund um die Uhr geimpft: Verteidigungsminsterin Annegret Kramp-Karrenbauer mit dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans beim Besuch des Impfzentrums Bundeswehr in Lebach.

Oliver Dietze

Seit heute wird rund um die Uhr geimpft: Das Impfzentrum der Bundeswehr im saarländischen Lebach ist am Ostersonntag in den 24-Stunden-Betrieb gegangen. Ab sofort sind 108 Soldatinnen und Soldaten aus Sanitätsdienst und Streitkräftebasis im Einsatz, um in drei Schichten täglich, Tag und Nacht, an sieben Tagen die Woche, Menschen gegen das Coronavirus zu impfen. Bis zu 1.000 Impfungen pro 24 Stunden sind möglich.

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Ein Schritt zur Normalität

Ein hohes Impftempo sei wesentlicher Schritt zurück zur Normalität, ist die Ministerin überzeugt. Die Bundeswehr sei bereit, ihren Beitrag zu leisten – noch über die bereits laufende Amtshilfe in der Pandemiebekämpfung hinaus. Denn wenn genug Impfstoff verfügbar ist, kann die Bundeswehr bis zu 28 eigene Impfzentren sieben Tag die Woche rund um die Uhr betreiben – für eine große nationale Impfaktion: eine gemeinsame Anstrengung, damit alle Menschen in Deutschland bald wieder ein möglichst normales Leben führen können und zugleich die Menschen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden können. 

„Die Bundeswehr ist bereit und in der Lage, rund um die Uhr zu impfen, wenn es sein muss.“

Ministerpräsident Hans lobt Bundeswehr

Den Startschuss gaben Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans gemeinsam. „Dank Annegret Kramp-Karrenbauer und der Bundeswehr können wir bei den Impfungen noch schneller Fortschritte machen und allen Menschen, die auf der Impfliste stehen, mehr Flexibilität bei der Terminvergabe ermöglichen,“ so der Ministerpräident. „Egal, ob es ums Impfen, Testen oder Hilfe bei der Kontaktnachverfolgung geht: Die Bundeswehr ist da, wo sie gebraucht wird.“

Ein Besuch in der Heimat

Nach ihren Truppenbesuchen im November 2019 und im April 2020 ist Kramp-Karrenbauer seit ihrem Amtsantritt damit zum dritten Mal dienstlich in ihrer alten Heimat und überzeugte sich von der engen und guten Zusammenarbeit der Bundeswehr und des Saarlands.

Im Rahmen der Amtshilfe sind im Saarland derzeit 526 Soldatinnen und Soldaten in der Pandemiebekämpfung im Einsatz. Hinzu kommen jetzt 42 Sanitätssoldatinnen und -soldaten sowie 66  „Helfende Hände“ der Streitkräftebasis im 24-Stunden-Impfzentrum. Deutschlandweit sind mehr als 10.500 Bundeswehrangehörige im Pandemieeinsatz. Und die Truppe wird weiterhin helfen, so lange es notwendig ist.

von Simona Boyer

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