NATO Unterstützung Ägäis: Marine leistet Hilfe bei Seenotrettung

NATO Unterstützung Ägäis: Marine leistet Hilfe bei Seenotrettung

  • Einsatz
  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN

Bei einem Seenotfall leistet der Einsatzgruppenversorger „Berlin” Hilfe, da Gefahr für Leib und Leben der Schiffbrüchigen bestand.

Der Einsatzgruppenversorger (EGVEinsatzgruppenversorger) „Berlin” erhielt am Morgen des 4. Juni davon Kenntnis, dass sich nordöstlich der Insel Lesbos ein möglicher Seenotfall ereignete. Beim Eintreffen fand das deutsche Kriegsschiff ein kleines, manövrierunfähiges, voll besetztes Boot vor. Die Besatzung des EGVEinsatzgruppenversorger „Berlin” beobachtete auftragsgemäß das Geschehen auf der Grenze der griechischen und türkischen Hoheitsgewässer.

Eine Karte vom Ägäischen Meer, die das Einsatzgebiet zeigt

Das Einsatzgebiet der Bundeswehr in der Ägäis

Bundeswehr

Gefahr für Leib und Leben

Als Menschen ins Wasser sprangen und die Situation zu eskalieren drohte, entschied sich der Kommandant des EGVEinsatzgruppenversorger „Berlin”, Hilfe zu leisten, da Gefahr für Leib und Leben der Schiffbrüchigen bestand. Hierbei handelt es sich gemäß Artikel 98 des Seerechtsübereinkommens der UNUnited Nations um die Verpflichtung eines jeden Seefahrers, Menschen aus Seenot zu retten.

Ein Beiboot des EGVEinsatzgruppenversorger „Berlin” nahm das havarierte Boot ins Schlepptau und zog es bis an den Strand von Lesbos. Alle 32 Insassen, einschließlich mehrerer Kleinkinder, erreichten wohlbehalten das sichere Ufer. Anschließend setzte der EGVEinsatzgruppenversorger „Berlin” seinen Patrouillenauftrag fort.


Stand: 4. Juni, 19.15 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

von Redaktion der Bundeswehr 

Hintergrund

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    Ziel der Mission in der Ägäis ist es, den Informationsaustausch zu verbessern, um gegen Schlepper und ihre Netzwerke vorgehen zu können.