Bürgerdialog der Bundeswehr: Mit Draht zu den Menschen

Mit Rat und Tat steht der Bürgerdialog bereit, wenn die Bevölkerung Fragen an die Bundeswehr hat. Wir stellen das Team und seine Arbeit vor.

Ein Soldat sitzt an einem Schreibtisch vor einem Computer, neben ihm steht ein anderer Soldat

Die Bundeswehr steht im Dienst der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands. Alle Fragen zu den Streitkräften beantwortet der Bürgerdialog der Bundeswehr. Major Alexander S.* und sein Team wissen, was die Menschen in Deutschland sicherheitspolitisch beschäftigt. Für uns stellen sie ihre Arbeit vor und beantworten eine Auswahl der häufigsten Fragen.

Es sind unruhige Zeiten. Der Ukrainekrieg und seine Folgen treiben die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland um. Sind Bundeswehr und NATO auf einen Konflikt mit Russland vorbereitet? Wie steht es um Ausrüstung und Ausstattung der Truppe? Und wie werden kritische Infrastrukturen vor Sabotage geschützt? Die Menschen haben viele Fragen – und ein Recht darauf, Antworten zu bekommen.

*Name zum Schutz des Soldaten abgekürzt.

Bürgerinnen und Bürger fragen, die Bundeswehr antwortet

Von Autogrammwünschen über Praktikumsanfragen bis hin zu Beschwerden wegen tieffliegender Kampfjets: Der Bürgerdialog der Bundeswehr kümmert sich von Montag bis Freitag um die Anliegen der Bevölkerung. Eine Auswahl häufiger Anfragen wird hier beantwortet.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu unserer Karriereberatung auf. Ein Kontaktformular finden Sie auf der Karriereseite der Bundeswehr, die auch einen Überblick über die zahlreichen beruflichen Optionen in den Streitkräften bietet. Unter 0800-9800880 ist eine Telefon-Hotline geschaltet, unter der Sie ebenfalls Auskunft zu Ihrer Karriere bei der Bundeswehr erhalten.

Darum kümmert sich das Luftfahrtamt der Bundeswehr. Bitte wenden Sie sich an die Flugbetriebs- und Informationszentrale, Luftwaffenkaserne Köln-Wahn 529, 51227 Köln. Alternativ schreiben Sie eine E-Mail an fliz@bundeswehr.org oder wählen die kostenfreie Rufnummer 0800-8620730.

Alle Dienststellen der Bundeswehr sind über die kostenfreie Zentralvermittlung zu erreichen. Unter 0800-1213144 wird Ihnen weitergeholfen.

Da helfen Ihnen unsere Kolleginnen und Kollegen vom Bürgerdialog des Presse- und Informationszentrums Personal der Bundeswehr weiter. Sie erreichen Sie per E-Mail unter PIZPersonalBuergerdialog@bundeswehr.org. Wenn Sie sich noch an Ihre Personenkennziffer oder Ihre Personalnummer erinnern können, erleichtert das die Arbeit.

Erst einmal: Vielen Dank für Dein Interesse an den Streitkräften! Voraussetzung für ein Praktikum ist ein Mindestalter von 14 Jahren. Außerdem musst Du im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft sein. Um einen passenden Platz für Dich zu finden, benötigt die Bundeswehr Angaben zum gewünschten Praktikumsort, zum Zeitraum und zur Dauer des beabsichtigten Praktikums sowie zu Deinem Ausbildungsstand. Deine Bewerbung reichst Du bitte per E-Mail bei praktikum@bundeswehr.org ein.

Ihre Bewerbungsunterlagen können Sie auf dem Bewerbungsportal der Bundeswehr unter der Menüpunkt „Initiativbewerbungen“ hinterlegen. Dafür müssen Sie sich zuvor registrieren. Die aktuellen Stellenangebote der Bundeswehr finden Sie unter www.bundeswehrkarriere.de sowie unter www.bund.de.

Unsere Homepage bietet einen ersten Überblick über die Reserve der Bundeswehr. Dort finden Sie auch weitere Informationen, wie Sie Reservistin oder Reservist werden. Um die Reservistendienstleistenden kümmert sich die Abteilung VI im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Dort wurde eine Hotline unter 0800-7246856 geschaltet, um Fragen zum Reservistendienst zu beantworten.

Wenden Sie sich bitte an den Bürgerdialog des Verteidigungsministeriums. Die Kolleginnen und Kollegen sind per E-Mail an BMVgOeABuergerdialog@bmvg.bund.de zu erreichen.

Die VEBEGVerwertungsgesellschaft für besatzungseigene Güter GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung ist die Verwertungsgesellschaft des Bundes und für den Verkauf von ausgesondertem Wehrmaterial zuständig. Sie versteigert die Artikel gegen Höchstgebot. Das Unternehmen ist per E-Mail an mail@vebeg.de oder telefonisch unter 069-758970 zu erreichen. Die Postadresse lautet: VEBEGVerwertungsgesellschaft für besatzungseigene Güter GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung, Rödelheimer Bahnweg 23, 60489 Frankfurt am Main.

Das Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr erteilt Auskunft zu Impfungen und allen anderen ärztlichen Befunden während der Wehrdienstzeit. Die Abteilung B3 – Auskunftsanfragen – ist per E-Mail zu erreichen unter InstPraevMedBwB3AuskunftsanfragenGesUnterlagen@bundeswehr.org. Auch die Anfrage per Post ist möglich: Das Institut für Präventivmedizin sitzt in der Archivstraße 87 in 56626 Andernach.

Vielleicht kann Ihnen das Bundesarchiv weiterhelfen. Wenden Sie sich an die Abteilung personenbezogene Auskünfte zum Ersten und zum Zweiten Weltkrieg, Eichborndamm 179, 13403 Berlin. Unter 030-41904440 werden telefonische Auskünfte erteilt, Anfragen können auch per E-Mail an poststelle-pa@bundesarchiv.de gestellt werden.

Die Redaktion der Bundeswehr betreibt einen offiziellen Kanal auf der Fotoplattform Flickr, auf der viele spannende Motive hinterlegt sind. Die Fotos können unter Angabe der Quelle frei verwendet werden.

Das Veteranenabzeichen muss per Post beantragt werden beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, Abteilung VI 1.1 – Veteranenabzeichen –, Luisenstraße 109, 53721 Siegburg. Dafür füllen Sie bitte einen Antrag aus, den Sie unter anderem hier herunterladen können. Die Angaben werden dann überprüft. Gehören Sie zu den Berechtigten, wird Ihnen das Veteranenabzeichen per Post übersandt. Nähere Informationen können per E-Mail bei BAPersBwVIVeteranenabzeichen@bundeswehr.org eingeholt werden.

Eine Grafik zeigt Zahlen und Fakten zum Bürgerdialog der Bundeswehr

Beeindruckende Zahlen: Die Leistungsdaten des Bürgerdialogs der Bundeswehr

Bundeswehr

Hotline an jedem Werktag

Der Bürgerdialog der Bundeswehr versucht, Auskunft zu geben. Montags bis donnerstags von neun Uhr morgens bis nachmittags 15 Uhr sitzt sein Team am Telefon, am Freitag bis 14 Uhr. Nur am Wochenende und an Feiertagen geht niemand an den Hörer. Auch per Mail können die Menschen das Auskunftsteam kontaktieren. Bei allen handelt es sich um erfahrene Bundeswehrangehörige, die bestens in den Streitkräften und ihren Organisationseinheiten vernetzt sind.

Beantwortet werden alle Fragen rund um die Streitkräfte. Bei spezifischen Anliegen wird ein geeigneter Ansprechpartner gefunden. Dafür stehen die Mitarbeitenden ständig im Austausch mit dem Verteidigungsministerium und den Teilstreitkräften der Bundeswehr.

Viele Nachfragen zur Ukraine

Mehrere Hundert sogenannte Kontakte hat der Bürgerdialog an einem durchschnittlichen Arbeitstag. Alle Fragen werden so schnell wie möglich beantwortet, nach spätestens zwei Wochen gibt es Auskunft. Dabei kann es durchaus auch mal stressig werden. So war der Bürgerdialog zu Beginn des Ukrainekrieges mit Anfragen überschwemmt worden.

Zwar hat diese Intensität in den letzten Monaten wieder etwas nachgelassen, das Nachfrageaufkommen ist aber nach wie vor hoch. Ähnlich sei die Lage auch nach dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal gewesen, so Major S.* im Gespräch.

Ein Porträt von einem Soldaten, der vor einem Schreibtisch sitzt
Interview

Der Bürgerdialog

Major S. gibt einen Einblick in seine Arbeit.

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Mehr als ein militärischer Kummerkasten

Viele Bürgerinnen und Bürger treiben ähnliche Anliegen um. Die Bandbreite der Nachfragen reicht von Beschwerden wegen Fluglärm über der Müritz über Fragen zu Reservistendienstleistungen bis hin zu verzweifelten Menschen aus Afghanistan, die Hilfe bei der Flucht vor den Taliban nach Deutschland suchen. Auch nutzen manche Bürgerinnen und Bürger die Hotline zum Frustabbau. Trotzdem versuchen die Mitarbeitenden, auf jedes einzelne Anliegen mit Geduld und Einfühlungsvermögen einzugehen. Schließlich arbeiten auch im Bürgerdialog der Bundeswehr nur Menschen.

Das Logo "Funkkreis – Podcast der Bundeswehr" in Weiß auf einem tarnfarbenen Polygonmuster
Was Bürgerinnen und Bürger rund um die Truppe interessiert, berichten zwei Teammitglieder vom Bürgerdialog der Bundeswehr.
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