Auswirkungen auf die deutschen Einsatzkontingente im Zusammenhang mit COVID-19

Auswirkungen auf die deutschen Einsatzkontingente im Zusammenhang mit COVID-19

  • Einsatz
  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN

Die weltweite Verbreitung des COVID-19Coronavirus Disease 2019 Virus wirkt sich auch auf die Einsatzkontingente der Bundeswehr aus. Dabei haben Einsatzbereitschaft und Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten stets höchste Priorität.

Das Logo der Bundeswehr auf blauer Fläche

Um die Verbreitung von COVID-19Coronavirus Disease 2019 zu verhindern, werden auch im Einsatz Quarantänemaßnahmen angeordnet.

Bundeswehr

Um ein Einschleppen des Virus in die Einsatzgebiete zu verhindern, werden zunehmend durch die jeweiligen multinationalen Hauptquartiere und Einsatzländer Quarantänemaßnahmen angeordnet. Diese 14-tägige Quarantäne wird entweder in Deutschland oder im Einsatzland durchgeführt. Die Kontingentwechsel werden sich für alle davon betroffenen Einsatzgebiete um mindestens zwei Wochen verschieben. Hier einige Beispiele:

  1. Ab sofort findet für den Einsatz Resolute Support in Afghanistan für alle Einreisenden eine 14-tägige Quarantäne vor Einsatzbeginn in Deutschland statt.
  2. Die Ausbildung im Zentral- und Nordirak wurde auf Weisung des Kommandeurs Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve (COM CJTF OIR) bis zum 11. Mai 2020 ausgesetzt. Am 16. März 2020 wurden alle Nationen dazu aufgefordert, ihr Ausbildungspersonal aus den zentral- und nordirakischen Ausbildungseinrichtungen abzuziehen. Es besteht die Absicht, zunächst alle in Taji eingesetzten deutschen Soldaten ins nordirakische Erbil zu verlegen. Über den weiteren Verbleib der deutschen Soldatinnen und Soldaten in Erbil wird lageabhängig entschieden.
  3. Für die einsatzgleiche Verpflichtung Enhanced Forward Presence gilt für alle neu einreisenden Soldatinnen und Soldaten eine 14-tägige Quarantäne in Litauen. Dies betrifft zurzeit nur Einzelpersonal, da der Kontingentwechsel bereits im Februar abgeschlossen wurde.

Stand: 17. März, 16.57 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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