Geschenk zum Gründungstag

„Ein Teil vom Wir“ – Bundeswehr hat einen eigenen Song

„Ein Teil vom Wir“ – Bundeswehr hat einen eigenen Song

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

Um die Leistungen der Soldatinnen und Soldaten sowie der Zivilbeschäftigten zu würdigen, entstand im Verteidigungsministerium der Wunsch, ihnen einen eigenen Song zu widmen. Darin geht es um den Alltag, um Belastungen und um Kameradschaft. Zum Gründungstag der Bundeswehr am 12. November wird dieser Song nun veröffentlicht.

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Zusammenhalt, Gemeinsamkeit, Kameradschaft: Davon handelt dieser Song. An Grenzen und darüber hinaus gehen, Abschiede und Wiedersehen, Erfahrungen teilen, die alle Angehörigen der Bundeswehr verstehen. Hier ist das Video zum Song.

Zusammen mit der Big Band der Bundeswehr trafen sich sechs Angehörige der Streitkräfte im Studio, um den Song der Truppe einzuspielen. Für die Auswahl der Sängerinnen und Sänger hatte die Bundeswehr im November 2021 ein Casting veranstaltet. Aus über 70 Bewerbungen konnten sechs Stimmen die Juroren überzeugen. Vier Soldatinnen, ein Soldat und ein Zivilangestellter traten schließlich vor die Mikrofone.

Ein Song, der berührt

„Ich weiß, was zusammenschweißt, was an Grenzen gehen heißt“, singen die vier Frauen und zwei Männer und man hört, dass ihre Worte aus dem Herzen kommen. „Die Begeisterung für den Text zu spüren bei diesen sechs war klasse“, freut sich Oberstleutnant Timor Oliver Chadik. Er ist der Leiter und Dirigent der Big Band der Bundeswehr. Zuhause ist die Big Band in der Mercator-Kaserne in Euskirchen. Eingespielt haben die Musiker und Musikerinnen den Song in den Hansahaus-Studios in Bonn Komponiert wurde das Stück von Stabsfeldwebel Vincent Nam Nguyen, der Text stammt von Veronika Scholz. 

Die Soldaten und Prouzenten des Bundeswehrsongs stehen in einem Tonstudio für eine Gruppenbildaufnahme

Die Macher des Bundeswehrsongs sind mit Recht stolz auf ihre gemeinsame Arbeit

Bundeswehr/Nikolaos P. Heilmann

Kraft aus der Gemeinsamkeit

Im Liedtext geht es um die besondere Verbindung, das Wirgefühl, das durch gemeinsames Erleben entsteht. Die Frauen und Männer singen über ihre Motivation, Deutschland in der Bundeswehr zu dienen, über Verantwortung, Entbehrungen und darüber, was sie stolz macht. Alle singen seit ihrer Kindheit, haben teilweise schon Bühnenerfahrung in eigenen Bands gesammelt.

Der einzige Zivilangestellte im Studio ist Sergej R.*, Leiter der technischen Betriebsgruppen 8 und 9 am Fliegerhorst in Faßberg. Eine klassische Gesangsausbildung hat Frau Oberleutnant Linda D.* vom Zentrum für Operative Kommunikation in Mayen. Stark vertreten ist die Ärzteschaft mit Frau Oberstabsarzt Marilena P.*, stellvertretende Leiterin des Sanitätszentrums Berlin-Wedding, sowie Frau Oberfeldarzt Dr. Grit V.* aus dem Einsatzführungskommando in Potsdam-Schwielowsee.

Frau Hauptfeldwebel Veronika K.*, Rechnungsführerin am Standort Donaueschingen im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Stetten am kalten Markt, spielt drei Instrumente und Hauptmann Thomas B.*, Referent für Dokumentation und Datenmanagement Fliegender Waffensysteme in Koblenz, begeisterte während seines Afghanistaneinsatzes Kameradinnen und Kameraden mit der Soldatenband „Messed up“.

„Die beiden Aufnahmetage waren superklasse!“

Oberstleutnant Chadik ist stolz auf seine Musiker. In nur zwei Tagen war die Aufnahme abgeschlossen, obwohl jedes Instrument und der Gesang einzeln aufgenommen wurden. „Die Sänger haben unglaublich toll performt!“, freut sich der Dirigent. Das Zusammenspiel zwischen Band und Gesang klappte auf Anhieb. Auch hier zeigte sich, wie stark Kameradschaft und Teamwork die Bundeswehr prägen. 

*Namen zum Schutz der Personen abgekürzt.

von Barbara Gantenbein

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