Hochwasser: Eurofighter liefern Luftbilder für die Amtshilfe

Hochwasser: Eurofighter liefern Luftbilder für die Amtshilfe

  • Amtshilfe
  • Luftwaffe
Datum:
Ort:
Nordrhein-Westfalen
Lesedauer:
1 MIN

Die Lage in den vom Hochwasser zerstörten Gebieten ist nach wie vor verheerend. Am Boden arbeiten die Soldatinnen und Soldaten unermüdlich, um die Straßen vom Schutt zu befreien und zu retten, was noch zu retten ist. Unterstützung gibt es auch aus der Luft: mit dem ersten Aufklärungseinsatz des Eurofighters mit dem RecceLite-System.

Ein Eurofighter (von unten zu sehen) in der Luft

Mit Kamera: An der Unterseite des Eurofighters befindet sich das Aufklärungssystem RecceLite. Es kommt im Hochwassergebiet für Luftaufnahmen zum Einsatz.

Bundeswehr/Sarah Wetjen

Eurofighter über dem Rhein-Erft-Kreis

Zwei Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 stiegen am Donnerstag auf, um die Lage aus der Vogelperspektive betrachten zu können. Dazu nutzt die Luftwaffe erstmals das digitale Aufklärungssystem RecceLite (Reconnaissance Litening) am Eurofighter.

Der Aufklärungsbehälter an der Unterseite des Flugzeuges sendet Luftbilder in Echtzeit. Die Kameras sind zudem schwenkbar und können so ein bestimmtes Ziel permanent verfolgen. So können die Kräfte am Boden in den Hochwassergebieten ihre Einsätze besser koordinieren. Den entsprechenden Antrag auf Amtshilfe stellte der Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Es ist zwar der erste Einsatz der Eurofighter mit dem RecceLite-Aufklärungssystem, aber bereits das zweite Mal, dass die Luftwaffe im Zuge dieser Amtshilfe zum Einsatz kommt. Wenige Tage zuvor überflog ein Tornado das Ahrtal, um dort Bilder für die Schadensfeststellung zur Verfügung zu stellen. Auch der Airbus 319 Open Skies lieferte Luftbilder aus den überschwemmten Gebieten.

von Amina Vieth

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