Nachgefragt

Generalleutnant Laubenthal erklärt Entwicklungen im Ukraine-Krieg

Generalleutnant Laubenthal erklärt Entwicklungen im Ukraine-Krieg

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  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN

Der Krieg in der Ukraine bewegt Deutschland und die Welt. Selten waren Sicherheitsexperten und Verteidigungspolitiker so gefragt: Das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach Informationen aus erster Hand ist überwältigend. In „Nachgefragt“ werden ihre Fragen beantwortet. Diese Woche vom Stellvertreter des Generalinspekteurs: Markus Laubenthal.

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Russland führt seit dem 24. Februar Krieg gegen die Ukraine. Der Stellvertreter des Generalinspekteurs, Generalleutnant Markus Laubenthal, ordnet die Entwicklungen im Gespräch mit Frau Oberleutnant Lara Weyland ein.

Der Überfall Russlands auf die Ukraine markiert die größte sicherheitspolitische Zäsur in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges. Generalleutnant Markus Laubenthal erörtert in „Nachgefragt“ die Folgen für die Truppe: einerseits für ihre zentrale Aufgabe, die Landes- und Bündnisverteidigung, andererseits für die in der Landesverteidigung besonders geforderten Reservistendienstleistenden der Bundeswehr.

Die Bereitschaft, sich als Reservistin oder Reservist für das Land und die Streitkräfte zu engagieren, sei seit Ausbruch des Krieges erfreulich gestiegen, konstatiert Laubenthal. Der Überfall Russlands verschiebe aber auch den strategischen Fokus der Streitkräfte: Habe die Bundeswehr zuletzt vor allem als Einsatzarmee mit kleineren Kontingenten operiert, müsse nun wieder in größeren Maßstäben gedacht werden.

Was ist „Nachgefragt“?

Das Youtubeformat „Nachgefragt“ wurde nach dem Überfall auf die Ukraine gestartet, um dem Bedürfnis der Öffentlichkeit nach sicherheitspolitischen Informationen aus erster Hand zu entsprechen. Der Bürgerdialog der Bundeswehr und ihre Socialmediateams sammeln Fragen und Kommentare der Bürgerinnen und Bürger und stellen sie in „Nachgefragt!“ zur Debatte.

Führende Verantwortliche aus der Bundeswehr und dem Verteidigungsministerium geben dazu Auskunft. In der ersten Folge war Generalinspekteur Eberhard Zorn zu Gast bei „Nachgefragt“. Letzte Woche äußerte sich Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. Weitere Folgen werden vorbereitet.

von Timo Kather