Prinz Harry gegen Düsseldorfer Meister

#IG23: Tischtennis als neue Disziplin

#IG23: Tischtennis als neue Disziplin

  • Invictus Games
  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Den Haag
Lesedauer:
2 MIN

Er gilt als nahbar und spontan: Prinz Harry. Dass er das ist, bewies er beim Besuch am Stand der Invictus Games 2023. Er informierte sich nicht nur über die nächsten Spiele, sondern probierte die für 2023 neue Disziplin Tischtennis gleich selbst aus und lieferte sich ein Match gegen die Para-Spieler und deutschen Meister von Borussia Düsseldorf.

Prinz Harry spielt mit drei Olympioniken der Invictus Games Tischtennis

An der Platte: Prinz Harry im Match mit den Olympioniken und Medaillengewinnern der Borussia Düsseldorf. Deutschland stellt in Den Haag Tischtennis als neue Invictus-Disziplin für die kommenden Spiele 2023 vor

Chris Jackson/Getty Images for the Invictus Games Foundation

Der Besuch des Invictus-Games-Gründers dauerte zwar nicht lange, „aber er hinterließ beim gesamten Team Eindruck“, resümiert Brigadegeneral Alfred Marstaller. Marstaller ist der Leiter der Projektgruppe IG23 für die kommenden Spiele in Düsseldorf. Dass Harry persönlich am Stand der Deutschen vorbeischaute, um sich ein Bild der kommenden Spiele zu machen, freute die Beteiligten sehr. Eine Frage stellte ihnen der Enkel der britischen Königin Elisabeth II gleich zu Beginn seiner Visite: „Warum stehen hier überall Tischtennisplatten?“

Tischtennis wird eine neue Disziplin bei den Spielen kommendes Jahr sein. Dass es ausgerechnet diese Sportart ist, ist der Popularität des Tischtennis in der Rheinstadt geschuldet. Borussia Düsseldorf holte bereits mehrere Titel im Tischtennis. Und die Para-Spieler sind amtierender deutscher Mannschaftsmeister im Rollstuhltischtennis. Einige von ihnen besuchten die Invictus Games in Den Haag, um schon einmal kräftig die Werbetrommel für den Sport zu rühren. Und das mit Erfolg. Die Tischtennisplatten am IG23-Stand erfreuen sich großer Beliebtheit bei allen Besucherinnen und Besuchern. Und das sei es, was diesen Sport so besonders mache. „Man kann Tischtennis mit oder ohne Behinderung spielen, alle können miteinander spielen. Jeder kann sofort mitmachen“, erklärt Hannes Dösseler. Er ist der Leiter des Bundesstützpunkts Paratischtennis in Düsseldorf und begleitete die Spieler und eine Spielerin in die Niederlande.

Dieser Beitrag wird nicht dargestellt, weil Sie Twitter in Ihren Datenschutzeinstellungen deaktiviert haben. Mit Ihrer Zustimmung aktivieren Sie alle Twitter Posts auf bundeswehr.de.

„Es ist toll, das hier erleben zu dürfen. Das ist für uns auch nicht alltäglich“, sagte Sandra Mikolaschek, die bereits seit 2007 Paratischtennis spielt. Sie freut sich, dass diese Disziplin jetzt auch Teil der Invictus Games, der Weltspiele für versehrte Soldatinnen und Soldaten, wird. „Es ist ein sehr inklusiver Sport, den kann man mit jedem spielen.“

Marstaller ist deswegen sehr froh, dass die Invictus Games Foundation diesem Vorhaben zugestimmt hat. So werde auch ein Bezug zum Austragungsort der IG23 hergestellt, da Düsseldorf die Tischtennis-Stadt schlechthin sei. Ob auch nach 2023 auf den Invictus Games Tischtennis gespielt werde, bleibe noch abzuwarten. Das hänge unter anderem davon ab, wie die Athletinnen und Athleten die neue Sportart annähmen, so der General. Prinz Harry zeigte sich jedenfalls begeistert. Und zur Einstimmung auf die Spiele in Düsseldorf schenkte ihm das Projektteam aus Düsseldorf einen Schläger mit dem Logo der IG23.

von Amina Vieth