Neues Y-Spezial ist da

Neues Y-Spezial ist da

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
3 MIN

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Das Y-Spezial beschäftigt sich nur mit einem Thema: den Spezialkräften der Bundeswehr. Wer sind sie? Was können sie? Warum brauchen wir sie? Das und vieles mehr erfahren die Leserinnen und Leser der diesjährigen Sonderausgabe.

Das Cover vom Y-Magazin mit Foto von einer olivgrünen Sturmhaube mit Schriftzug „Spezialkräfte“ hinter der Augenöffnung

Y-Spezial ab sofort in der Truppe

Bundeswehr/C3

Bei den Spezialkräften der Bundeswehr bleibt naturgemäß vieles geheim. Die Sturmhaube zum Schutz ist ihr Markenzeichen. Das neue Y-Spezial blickt unter die Maske – wer sind die Menschen dahinter? Y liefert exklusive und spannende Einblicke in Ausbildung, Ausrüstung und Missionen der Spezialkräfte – und ihrer Unterstützungskräfte.

Der Militärhistoriker Sönke Neitzel erklärt Ursprünge und Vorläufer der deutschen Spezialkräfte. Es gibt drei Spezialkräfteverbände in der Bundeswehr: das KSKKommando Spezialkräfte, das KSMKommando Spezialkräfte der Marine und die 4./HSGHubschraubergeschwader 64. Dazu kommen Kräfte zur direkten Unterstützung und weitere Soldatinnen und Soldaten, die zusammen den Spezialkräfteverbund der Bundeswehr bilden. Sie alle müssen schnell und weltweit einsatzbereit sein. Y stellt die Verbände vor und zeigt, was sie drauf haben und wann sie zum Einsatz kommen.

Starke Reportagen

Die Story Angriff aus dem Hinterhalt beleuchtet die Einsatzvorbereitung der Kampfschwimmer für ihren Einsatz in Niger. Die Spezialkräfte aus Eckernförde sind vielseitig einsetzbar und längst nicht nur im Wasser zu Hause. In Holt sie da raus! veranschaulicht eine eindrucksvolle Bilderstrecke, wie eine Geiselbefreiung durch das KSKKommando Spezialkräfte in der Praxis ablaufen kann. Meistens mit dabei: die Spezialkräfte der Luftwaffe und ihre leichten Unterstützungshubschrauber (LUH SOFLight Utility Helicopter – Special Operation Forces). Ihre Fähigkeiten werden in der Story Fliegende Rückendeckung geschildert. Das ist nur eine kleine Auswahl aus vielen spannenden und bildstarken Reportagen im neuen Y-Spezial.

Besondere Missionen, besondere Ausrüstung

Ein Blick auf die Ausrüstung der Spezialkräfte von Heer, Marine und Luftwaffe zeigt: Wer besondere Missionen erfüllen muss, braucht dafür auch eine besondere Ausrüstung. Die Spezialkräfte sind mit dem besten Gerät ausgestattet, was die Bundeswehr zu bieten hat. Wie ihre Einsätze entstehen und geführt werden, erklärt Generalleutnant Erich Pfeffer, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, im exklusiven Interview. Mit Erfolg, wie ein spannender Rückblick auf eine Befreiungsaktion des KSKKommando Spezialkräfte in Afghanistan im Jahr 2016 eindrücklich schildert.

Ohne Unterstützungskräfte geht es nicht

Die Rolle der vielen Helfer und Spezialisten in Spezialoperationen werden eingehend betrachtet. Die Reportage „Retter im Windschatten” richtet den Blick auf SOMST (Special Operations Medical Support Team), die Rettungssanitäter des KSMKommando Spezialkräfte der Marine, und die spezialisierten Chirurgen des SOSTSpecial Operations Surgical Team (Special Operations Surgical Team). Auf einem stillgelegten Schiff haben sie die Verwundetenversorgung unter besonderen Bedingungen trainiert.

Für die Story Tödliche Mischung ist der Spezial ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrzug aus Bruchsal zu einer Übung in die USA begleitet worden. Auf einem gesicherten Übungsgelände der USUnited States Army mitten in der Wüste haben die ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Spezialisten ein Analyselabor aufgebaut, um Kampfstoffe noch vor Ort identifizieren zu können.

Vorbereitung ist alles

Am Anfang von allem steht eine harte Ausbildung. Der Infoklapper im Y-Spezial zeigt, dass der Weg zum Kampfschwimmer lang und steinig ist. Drei Jahre lang werden Bewerberinnen und Bewerber auf ihren späteren Dienst vorbereitet. Wer die Ausbildung geschafft hat, erhält das begehrte Sägefisch-Abzeichen und eine Nummer, die fortlaufend seit den ersten Kampfschwimmern an neue Angehörige vergeben wird.

Bisher gibt es kaum Frauen bei den Spezialkräften. Y hat bei Ausbildern und Experten nachgefragt, woran das liegt. Die Spezialkräfte wünschen sich, dass sich mehr Frauen bei ihnen bewerben, denn sie bringen besondere Fähigkeiten mit, die gebraucht werden. Wer sich das Aufnahmeverfahren bei den Spezialkräften zutraut, erhält im Heft wertvolle Tipps.

Offene Debatte

Hinter der Maske verbergen sich Menschen, die ihre Arbeit mit großer Überzeugung nachgehen. Zu einer ehrlichen Berichterstattung gehört es auch, Probleme offen zu benennen. Das KSKKommando Spezialkräfte stand in den vergangenen Jahren oft in den Schlagzeilen. Das Y-Spezial geht der Frage nach, warum es bei den Spezialkräften wiederholt Skandale gegeben hat und was die Bundeswehr dagegen unternimmt. Das KSKKommando Spezialkräfte wird umfassend reformiert, damit es in Zukunft wieder – wie bei der Evakuierungsmission am Flughafen in Kabul – für positive Schlagzeilen sorgt. Eines wird auf den 134 Seiten des Y-Spezials immer wieder deutlich: Die Truppe braucht Spezialkräfte. Sie sind ein Garant unserer Sicherheit. 

von Matthias Lehna

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