Was tun Spezialkräfte?

Ob Aufklärungsmission im eisigen Norden oder eine Geiselbefreiung in der sengenden Hitze Afrikas: Die Spezialkräfte der Bundeswehr können in nahezu jeder Umgebung, selbst unter extremsten Bedingungen, eingesetzt werden.

Ein Soldat kniet mit Waffe über einer am Boden liegenden Person bei Dunkelheit, dahinter ein Hubschrauber am Himmel

Zum Abschnitt springen

Spezialkräfte sind reaktionsschnelle Einheiten, die innerhalb der Bundeswehr über einzigartige Fähigkeiten verfügen und strategische Ziele auf anderen Wegen erreichen können als konventionelle Verbände der Bundeswehr.

Kommando Spezialkräfte – stets bereit

  • im September 1996 aufgestellt

  • in Calw stationiert

  • Stärke 3 Kommandokompanien

Die Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSKKommando Spezialkräfte) können jederzeit und weltweit eingesetzt werden. Sie führen offensive und verdeckte Operationen durch, an vorderster Front und in gefährlichen Lagen. Zu ihren Kernaufträgen gehören die Befreiung von Geiseln und die Festsetzung feindlicher Zielpersonen. Mit seinen besonderen Fähigkeiten ist das KSKKommando Spezialkräfte ein wichtiges strategisches Instrument des Staates in internationalen Krisensituationen.

Sie agieren schnell und gezielt, sind enorm belastbar und weltweit im Einsatz: das Kommando Spezialkräfte. Wofür die Spezialeinheit des Heeres eingesetzt wird und welche Voraussetzungen die Soldaten erfüllen müssen, zeigt das Video.
Datum:

Kommando Spezialkräfte der Marine – überall einsetzbar

  • im April 1964 aufgestellt

  • in Eckernförde stationiert

  • Stärke 1 Kampfschwimmerkompanie

Das Kommando Spezialkräfte der Marine (KSMKommando Spezialkräfte der Marine) ist die älteste und erfahrenste Spezialeinheit der Bundeswehr. Es ist spezialisiert auf den Einsatz in und auf dem Wasser, von der Geiselbefreiung über die Terrorabwehr bis hin zur Rückgewinnung entführter Schiffe. Die Kampfschwimmer des KSMKommando Spezialkräfte der Marine sind Taucher, Fallschirmspringer, Speedbootpiloten und vieles mehr.

Ihnen bleiben nur Sekunden, bevor der Gegner ihren Angriff bemerken wird. Dann müssen sie im Objekt sein. Blitzschnell rauschen die Spezialkräfte deshalb am Seil aus dem Hubschrauber zu Boden. Die Besonderheit dieses Trainings auf dem Truppenübungsplatz Lehnin in Brandenburg: Es sind Kampfschwimmer der Marine, die sich hier auf Zugriffs- und Rettungsoperationen zu Lande vorbereiten. Geschossen und getroffen wird auch. Wenn es sein muss, sogar aus dem fliegenden Hubschrauber.
Datum:

4. Staffel des Hubschraubergeschwaders 64 – Schnell vor Ort

  • im April 2018 aufgestellt

  • in Laupheim stationiert

  • 15 H145M im Geschwader

Die 4. Staffel des Hubschraubergeschwaders 64 (4./HSGHubschraubergeschwader 64) zählt seit 2016 zu den Kommandosoldaten der Truppe. Die Spezialkräfte der Luftwaffe können aufklären, Ziele aus der Luft bekämpfen und Verwundete aus Gefahrenzonen evakuieren. Ihre Spezialität, der Lufttransport in allen Einsatzlagen, macht sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil bei Kommandooperationen.

Die Piloten starten zum Ausbildungsflug mit dem neuen Hubschrauber der Luftwaffe, dem H145M. Selbst in stark bebautem Gelände ist der leichte Mehrzweckhubschrauber in der Lage, schnell und leise zu landen. Damit ist er für die Unterstützung der Spezialkräfte hervorragend geeignet.
Ein Soldat mit Waffe im Anschlag, dahinter Wasser und graue Schiffe im Hafen

Spezialkräfte

Spezialkräfte operieren im Verborgenen.