Die Invictus Games kommen erstmals nach Deutschland. Unter dem Motto „A Home for Respect” werden sich zwei Wochen lang Soldatinnen und Soldaten aus der ganzen Welt bei dem internationalen Sportfestival messen. Das Besondere: Sie alle sind Angehörige der Streitkräfte, die im Einsatz oder bei Unfällen im Dienst am Körper oder an der Seele verwundet worden.

Prinz Harry spielt Tischtennis gegen zwei weiteren Personen.

Tischtennis wird 2023 in Düsseldorf erstmals Invictus-Sportart. Am Stand des deutschen Teams während der Spiele in Den Haag in diesem Jahr erprobte sich Prinz Harry schon mal höchstselbst in dieser Disziplin.

Chris Jackson/Getty Images for the Invictus Games Foundation

Mit den Spielen soll einerseits die Öffentlichkeit für das Schicksal der Athletinnen und Athleten sensibilisiert werden, andererseits soll den Sportlerinnen und Sportlern die Wertschätzung zuteilwerden, die sie sich durch ihren selbstlosen Einsatz für die Gesellschaft redlich verdient haben. Gastgeber der Spiele sind die Bundeswehr und die Stadt Düsseldorf.

Die Wettbewerbe finden überwiegend in der knapp 55.000 Zuschauer fassenden Merkur-Spiel-Arena statt, in der sonst Fortuna Düsseldorf ihre Heimspiele austrägt. Das Stadion liegt direkt am Ufer des Rheins. Erwartet werden 500 Wettkämpfende aus 21 Nationen. Sie werden sich in zehn verschiedenen Disziplinen messen: unter anderem im Rollstuhl-Rugby, im Sitzvolleyball und im Bogenschießen. Erstmals wird bei den Invictus Games auch Tischtennis gespielt.

Neu bei den Spielen dabei sind Teams aus Israel und Kolumbien. Begleitet werden die Wettkämpfenden von rund 1.000 Verwandten und Freunden, die auf den Tribünen für ausgelassene Stimmung sorgen werden. Das Gelände ums Stadion verwandelt sich für zwei Wochen in den Invictus Games Park. Die Besucherinnen und Besucher der Spiele können sich hier auf Kulturevents und Mitmachangebote freuen. Den Sportlerinnen und Sportlern begegnen kann man im Invictus Games Village, das auch auf dem Gelände liegt.  

Die Invictus Games gibt es seit 2014. Initiiert wurden sie vom englischen Prinzen Harry, dem Herzog von Sussex. Harry diente von 2005 bis 2015 zehn Jahre als Offizier in den britischen Streitkräften und kämpfte in Afghanistan. Er engagiert sich seitdem für Militärangehörige, die während ihrer Dienstzeit verwundet oder verletzt wurden.

Portrait der Ministerin, die in einem sonnigen Hof steht.
Ministerin

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Rückblick

Mehr als 500 Soldatinnen und Soldaten aus 17 Nationen reisten für die letzten Invictus Games in die Niederlande. Im Fokus standen das Miteinander und die Anerkennung der Frauen und Männer, die körperlich oder seelisch versehrt wurden.