Auftrag

Auftrag

An der Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven lernen vor allem diejenigen ihr Handwerk, die ein Marineschiff zu einem Kampfschiff machen. Die so genannten „Operateure“ bedienen die Sensoren und Waffen eines Kriegsschiffs; ihr Arbeitsplatz nach der Ausbildung an Land ist die Operationszentrale an Bord.

In der Ausbildung an der MOS kommen die Navigateure – sie steuern ein Schiff oder Boot der Marine im Frieden und im Ernstfall – und die Funker hinzu. Ihre künftigen Arbeitsplätze sind Brücke und Funkraum.

An der MOS finden dafür die Lehrgänge statt: Navigation für die Navigateure, Fernmelde- und Signaldienst für die Funker und Signäler, Operationsdienst Unterwasser und Überwasser für die Radar- und Sonarleute sowie nicht zuletzt Elektronische Kampfführung für besonders spezialisierte Operateure. Zusätzlich gibt es Unterricht in Naturwissenschaften und der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Sprache Englisch.

Neben dieser Fachausbildung erhalten Marinerekruten an der Schule auch ihre militärische Grundausbildung. Pro Jahr durchlaufen rund 4.000 Schüler gut 200 Lehrgänge.

Teamtraining im Taktikzentrum

Ebenfalls zur MOS gehört das Taktikzentrum der Marine. Hier trainiert die Flotte ganze Teams von Operateuren. Das Spektrum an Aufgaben in den Simulatoren reicht von einfachen Radarübungen für einzelne Schiffe bis zu komplexen Planspielen für große Marineverbände.

Letztere gehen weit über das Bedienen einzelner oder mehrere Geräte hinaus. Die Soldatinnen und Soldaten lernen hier taktische Verfahren wie auch die richtige Kommunikation zwischen Schiffen, Flugzeugen und Hubschraubern verschiedener Nationen.

Ein Lehrgang „Überleben in See“ für das fliegende Personal der gesamten Bundeswehr komplettiert den Lehrbetrieb in Bremerhaven. In Wilhelmshaven bildet eine Lehrgruppe der MOS die Crews der Flotte für ihre individuellen Waffensysteme spezifisch aus.

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