Das Feuerlöschfahrzeug 1000 – der Mini unter den Löschfahrzeugen

Das Feuerlöschfahrzeug 1000 – der Mini unter den Löschfahrzeugen

Datum:
Lesedauer:
1 MIN

Das Feuerlöschfahrzeug 1000 Unimog wurde ab 1982 in der Bundeswehrfeuerwehr eingeführt. Seitdem gehört das kleinste Löschfahrzeug der Bundeswehr zu den Standardfahrzeugen in den Wachen, vor allem bei Heer und Luftwaffe. Das Feuerlöschfahrzeug 1000 kommt hauptsächlich auf Truppenübungsplätzen sowie Flugplätzen zum Einsatz, vor allem bei kleineren Bränden und zur Rettung von Flugzeugbesatzungen. Dazu wird es meist mit einer Rettungsbühne vor der Front ausgestattet.

Solide Basis Unimog

Das Feuerlöschfahrzeug 1000 basiert auf dem Unimog 1300 L mit seinem 6-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Direkteinspritzung, der 130 PSPferdestärken liefert. Diese Fahrzeuge sind wegen ihrer Robustheit, ihres kleinen Wendekreises und vor allem ihrer hohen Geländegängigkeit sehr beliebt. Als Standard werden die Hinterräder angetrieben, es kann aber auf Allradantrieb umgeschaltet werden. Ein Achtganggetriebe mit sperrbaren Differenzialen sowie verschiedene Übersetzungsvarianten sorgen für Vortrieb auch in schwierigstem Gelände. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über eine Eigenschutzanlage vor den Vorderrädern, die Wasser versprüht.

Umfangreiche Ausrüstung und Ausstattung

Hinter dem Fahrerhaus des Feuerlöschfahrzeuges 1000 befinden sich insgesamt vier Geräteräume: Einer auf der linken, zwei auf der rechten Seite sowie ein weiterer im Heck, in dem die Feuerlöschpumpe eingebaut ist. Neben verschiedenen Anschlüssen für Schläuche versorgt die Pumpe mit ihrem Leistungsvermögen von rund 800 Liter pro Minute bei acht bar auch die Selbstschutzanlage unter der vorderen Stoßstange mit Wasser. Damit die Tanks (Wasser: 1.000 Liter, Schaum: 100 Liter) nicht einfrieren, sind diese, genauso wie der restliche Aufbau, beheizbar. Als weiteres Löschmittel hat das Feuerlöschfahrzeug 1000 zweimal 50 Kilogramm Pulver an Bord.