Gründungsvertrag für neues NATO-Kommando JSEC in Ulm unterschrieben
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- Ulm
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Im Hauptquartier für die alliierten Streitkräfte in Europa in Mons haben der NATO-Oberbefehlshaber, General Tod D. Wolters, der Stellvertreter des Generalinspekteurs, Generalleutnant Markus Laubenthal und Vertreter weiterer NATO-Nationen am 14. Mai den Gründungsvertrag für das neue NATO-Kommando JSEC (Joint Support and Enabling Command) unterzeichnet.
Der Stellvertrende Generalinspekteur Generalleutnant Markus Laubenthal und der Supreme Allied Commander Europe der NATO, Tod D. Wolters, unterzeichneten den Gründungsvertrag des Joint Support and Enabling Commands (JSEC).
SHAPE/Destinyy ReedDas neue NATO-Kommando in Ulm koordiniert sämtliche Truppenbewegungen innerhalb des Bündnisgebietes in alle Richtungen, 360 Grad. Dabei sichert es die Befähigung, Verstärkung und Unterstützung der Truppen für den geplanten Einsatz schon in Friedenszeiten, aber auch während einer Krise oder eines Konfliktes. Es ist dem Oberbefehlshaber der NATO in Europa direkt unterstellt. Die Aufstellung des JSEC wurde bereits 2018 von den Verteidigungsministern der Bündnisstaaten beschlossen, im September dieses Jahres soll es seine volle Einsatzfähigkeit erreichen. Das Kommando wird von Generalleutnant Jürgen Knappe kommandiert.
Mit dem JSEC stärken wir die europäische Säule innerhalb der NATO und damit die Sicherheit Europas.
So unterstreicht Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Bedeutung des neuen Ulmer Kommandos für die Bundeswehr und die NATO. „Das neue Kommando JSEC in Ulm zeigt klar, dass wir in der NATO Verantwortung und Führung übernehmen. Deutschland als ‚Drehscheibe‘ im Bündnis leistet seinen Beitrag, damit Operationen im gesamten Bündnisgebiet reibungslos durchgeführt werden können.“
von Björn Lenz