Anmarsch aus dem Verfügungsraum. Schützenpanzer Puma der 2. Kompanie des Panzergrenadierlehrbataillons 92 fahren bei einer Übung am Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) in aufgelockerter Formation. Schwächer gepanzerte Kräfte wie etwa die Transportpanzer Fuchs der Pioniere und Sanitätskräfte folgen weiter hinten.
Der Puma ist gegenwärtig der modernste Schützenpanzer der Welt. Massiv gebaut und mit modularer Reaktivpanzerung versehen für den bestmöglichen Schutz der Insassen. Angetrieben von einem 1.088-PS-Aggregat und bewaffnet mit einer vollstabilisierten 30-Millimeter-Maschinenkanone mit verheerender Feuerkraft. Trotz aller technischen Herausforderungen, die der Puma mit sich bringt, wissen die Besatzungen die Vorzüge ihres neuen Schützenpanzers zu schätzen. Der Turm des Pumas ist unbemannt, die Maschinenkanone wird vom Richtschützen aus der Wanne heraus bedient.
Damit folgt der Schützenpanzer einem Konzept, dass auch bei den Kampfpanzern der nächsten Generation verfolgt wird: eine gut gepanzerte Wanne als „Schutzkapsel“ ohne Schwachpunkte für die Besatzung. Kommandantin oder Kommandant, Fahrerin oder Fahrer sowie Richtschützin oder -schütze bilden die Besatzung des Pumas. Hinzu kommt ein sechsköpfiger Schützentrupp.