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Zehn Jahre Operation Atalanta

Seit rund zehn Jahren beteiligt sich die Bundeswehr am Anti-Piraterie-Einsatz Atalanta am Horn von Afrika - anfangs vor allem mit Schiffen, inzwischen meist mit einem Aufklärungsflugzeug des Typs Orion. Die Bilanz der EUEuropäische Union-Operation kann sich sehen lassen.

Angetretene Soldaten stehen nebeneinander an Deck.

Bundeswehr/Sebastian Wilke

Grundlegendes

Somalia zählt zu den gefährlichsten Krisengebieten weltweit. Durch anhaltenden Bürgerkrieg, Korruption und Kriminalität, gepaart mit Armut, Hungerkrisen und schwacher Wirtschaftsentwicklung, gilt das ostafrikanische Land als „gescheiterter Staat“.

Hintergrund

Seit Anfang 2002 ist die Bundeswehr in Dschibuti vertreten. Eigens für die Operation Enduring Freedom wurde damals eine Marinelogistikbasis im kleinsten Staat am Horn von Afrika aufgebaut. Sie sollte die deutschen Einheiten versorgen, die im Rahmen der Anti-Terror-Mission dort operierten. Seit Beginn der Operation Atalanta im Jahr 2008 entsendet die Bundeswehr regelmäßig Personal und Material in die Region.

„Jester“ im Einsatz

An Bord einer Orion

Ursprünglich für die Jagd auf U-Boote konzipiert, leisten die Seefernaufklärer Orion auch bei der Anti-Piraterie-Operation Atalanta gute und bewährte Dienste.

Über acht Flugzeuge dieses Typs verfügt die Deutsche Marine. Regelmäßig ist eine davon in Dschibuti stationiert, um das riesige Einsatzgebiet der EUEuropäische Union-Operation Atalanta am Horn von Afrika aus der Luft zu überwachen. Die Propellermaschinen wirken etwas antiquiert, sind aber mit moderner Aufklärungstechnik bestückt – Einblicke während eines Einsatzfluges an der Küste Somalias.


von Redaktion der Bundeswehr
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