PSA - die persönliche Schutzausrüstung
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Radio Andernach (RA): PSA… das könnte wirklich vieles sein. Ich hab aber mit jemanden gesprochen, der mir bestimmt erklären, was das genau ist, nämlich mit Benjamin Bode. Er bearbeitet im Referat E 3.4 die Persönliche Schutzausrüstung vornehmlich für zivile Arbeitnehmer, aber auch für Soldaten und erklärt:
Benjamin Bode (BB): Also PSA ist erstmal die Abkürzung für Persönliche Schutzausrüstung. Wir haben in der Bundeswehr als Teil der Bundesrepublik Deutschland die Gesetzgebung wie das Arbeitsschutzgesetz. Diese schreibt vor, dass der Arbeitgeber seinen Beschäftigten für gefährdende Tätigkeiten Schutzausrüstung zur Verfügung stellen.
RA: …so als Soldaten, da gehören ja gefährdende Tätigkeiten zum Beruf irgendwie permanent dazu… Aber was zählt denn so Ausrüstungs-mäßig zur PSA?!
BB: Vor allem sind das beispielsweise Schutzbrillen als klassisches Beispiel. Da gibt´s ja auch unter den Soldatinnen und Soldaten in der Verwendung Schutzbrillen. Insgesamt ist das ein ganz weit gefasstes Feld: Von Helmen, Arbeitsschutzhelmen, über Jacken, Hosen, Warnwesten, die in jedem KFZ liegen und von uns bereitgestellt werden, aber auch Arbeitsschutzschuhe. Also von Kopf bis Fuß eigentlich alles.
RA: Erklärt Benjamin Bode. In Sachen PSA muss man aber aufpassen und die Dinge nicht durcheinanderbringen. Die Schutzweste im Einsatz zum Beispiel gehört nicht dazu, denn
BB: Die Schutzweste, die im Einsatz getragen wird, ist ein militärischer Artikel. Wir von PSA richten uns nach europäischen Verordnungen, die eindeutig bezeichnet oder benennt was PSA ist. Hier gibt´s dann auch ein Konformitäts-Bewertungs-verfahren, sodass man sagen kann die Ausrüstung bzw. Schutzkleidung, die bereitgestellt wird, entspricht auch den aktuellen technischen Normen für diesen Bereich.
RA: Sagt Benjamin Bode.
von Maren Bestehorn