Heer

Auf nach Litauen: Bahnverladung der schweren Jungs

Auf nach Litauen: Bahnverladung der schweren Jungs

  • Panzertruppe
  • Heer
Datum:
Ort:
Bergen
Lesedauer:
1 MIN

Endlich ist es so weit. Nur noch wenige Zentimeter rangieren und der Brückenlegepanzer Leguan hat seine finale Position auf dem Waggon erreicht. Soldatinnen und Soldaten haben an der Verladerampe in Bergen konzentriert zusammengearbeitet. Leguan und Kampfpanzer stehen abfahrbereit auf den Waggons der Deutschen Bahn. Ihr gemeinsames Ziel: Litauen.

Panzer stehen auf Eisenbahnwaggon. Im Hintergrund gibt ein Einweiser Zeichen.

Ziel Litauen: Der Brückenlegepanzer Leguan aus dem Panzerpionierbataillon 130 aus Minden und die Kampfpanzer Leopard 2 aus dem Panzerbataillon 414 aus Lohheide werden auf Waggons der Deutschen Bahn verladen.

Bundeswehr/Andreas Dressler

Ein Schwerlasttransporter hat den Brückenlegepanzer Leguan aus Minden in die Niedersachsen-Kaserne in Bergen gebracht. Der Leguan des Panzerpionierbataillons 130 aus Minden wird in Litauen in der 10. Rotation der Enhanced Forward Presence Rotation Battlegroup gebraucht. Der Brückenleger wird den Leitverband des in Bergen stationiertem Panzerbataillon 414 verstärken. Gemeinsam werden der Leguan und die Kampfpanzer Leopard 2 den Weg per Schiene nach Litauen antreten.

1.000 Kilometer per Bahn

Im Vordergrund gibt ein Soldat Handzeichen. Im Hintergrund befahren mehrere Kampfpanzer die Eisenbahnwaggons.

Jetzt langsam vorwärts rollen: Der Einweiser koordiniert das Befahren der Bahnwaggons durch die Kampfpanzer. Der Kraftfahrer vertraut auf die Handzeichen der Einweiser.

Bundeswehr/Andreas Dressler

Früh morgens um 6 Uhr ist es so weit. Panzermotoren brummen, das Verladekommando steht bereit. Nur kurze Zeit später rollen die Kampfpanzer Leopard 2 an die Rampe, mit ihnen der Brückenlegepanzer. Allen ist die hohe Konzentration anzumerken und doch gilt es die Panzer zügig und auf die Waggons der Deutschen Bahn zu fahren. Immer voran der Einweiser. Oberste Sicherheitsregel: Er steht niemals auf demselben Waggon wie der rollende Panzer. Es geht vorwärts, zügig fahren alle Fahrzeuge an ihrem finalen Platz. Dann kontrollieren Bahnmitarbeiter genau, ob die Panzer auch sicher stehen und lassen die Soldaten gegebenenfalls noch ein wenig die Position korrigieren. Es ist Millimeterarbeit. Fahrzeuge verzurren und die Ladung sichern sind die letzten Tätigkeiten der Besatzungen. Bis nach Litauen sind es rund 1.000 Kilometer. Und dann rollt der Zug los.

Alles wird gesichert

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Ein Kampfpanzer Leopard 2 steht auf einem Eisenbahnwaggon. Daneben steht ein Soldat mit einer Trinkflasche in der Hand.

Dieser Kampfpanzer Leopard 2 hat seinen Platz auf dem Waggon der Bahn erreicht. Bevor er verzurrt und gesichert wird, bleibt Zeit, etwas zu trinken.

Bundeswehr/Andreas Dressler
Zwei Soldaten arbeiten an der Verlegevorrichtung eines Panzers.

Fast transportfertig. Letzte Handgriffe der Besatzung dann ist der Brückenlegepanzer vollständig für den Transport gesichert und verzurrt.

Bundeswehr/Andreas Dressler
Zwei Soldaten arbeiten an den dunkelgrünen Brückenteilen des Brückenlegepanzers.

Der Brückenlegepanzer Leguan sticht das Vorgängermodell Biber in allen Disziplinen. Bis zu 35 Meter Brückenlänge und bis zu 90 Tonnen Traglast sind mit ihm möglich.

Bundeswehr/Michael Stenzel

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von Andreas Dressler

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