Heer
Corona-Pandemie

Willkommene Unterstützung

Willkommene Unterstützung

  • Amtshilfe
  • Heer
Datum:
Ort:
Bayern
Lesedauer:
1 MIN

„Die Soldaten sind eine wertvolle Hilfe. Besonders das strukturierte und besonnene Vorgehen in dieser Krisensituation zeichnet das Bundeswehrpersonal aus“, lobt Ingrid Urban die Soldaten in Amtshilfe. Sie ist Pflegedienstleiterin. Die Bad Reichenhaller Gebirgsjäger unterstützen während der Corona-Pandemie noch immer Krankenhäuser und Landratsämter in Bayern.

Soldaten mit Mund-Nasenschutz und Headsets sitzen an Schreibtischen mit Computern.

Im Landratsamt Rosenheim verfolgen die Soldaten vor allem die Kontakte der Corona-Infizierten nach

Bundeswehr/Christian Karl Bauer

Soldatinnen und Soldaten der 2. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 helfen unter anderem im Krankenhaus Bad Aibling und im Landratsamt Rosenheim in der Amtshilfe. Soldaten, die ihren Dienst in der RoMed Klinik Bad Aibling versehen, leisten dabei diverse Hilfsarbeiten, wie Betten desinfizieren, Bettentransport oder Essenverteilung an die Patienten. Die Bad Aiblinger Klinik ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung. Jährlich werden dort rund 20.000 Patienten ambulant und stationär versorgt.

Aber auch das Landratsamt Rosenheim freut sich über die Helfer in Uniform. Christian Inninger, Teamkoordinator, erzählt: „Die Soldatinnen und Soldaten sind eine sehr willkommene und hilfreiche Unterstützung. Durch die Zusammenarbeit der Behörden entstehen für beide Seiten wertvolle Synergien.“ Die Gebirgsjäger sind vordergründig mit der Kontaktnachverfolgung betraut. Doch auch Bürgeranfragen rund um Corona oder das Ermitteln von Infektionsketten sind Aufgaben, die im Landratsamt geleistet werden.

Freude über die Anerkennung

Ein Mann in blauem Kittel mit Mund-Nasenschutz steht einem Soldaten gegenüber.

Kein Gefechtsanzug und doch im Dienst: Ein Soldat in Pflegerkleidung spricht mit Oberstleutnant Dennis Jahn über seinen Dienstalltag

Bundeswehr/Christian Karl Bauer

Während ihres Dienstaufsichtsbesuchs am 12. Januar machten sich der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231, Oberstleutnant Dennis Jahn, und der Kompaniechef der 2. Kompanie, Major Florian Gasser, ein Bild von der Arbeit der Soldaten vor Ort. In persönlichen Gesprächen stellten beide immer wieder fest, dass die Gebirgsjäger sehr froh sind, dass ihre Arbeit geschätzt und anerkannt wird. Dies sporne die Soldaten zusätzlich zur vorhandenen Motivation an. Jahn freut sich natürlich über die positiven Rückmeldungen, betonte aber auch, dass die militärische Ausbildung nicht in den Hintergrund rücken darf. Einer seiner Soldaten brachte es auf den Punkt: „Ich unterstütze hier wirklich sehr gern, bin aber im tiefsten Herzen Soldat und freue mich schon wieder auf die Winterkampfausbildung.“

von Christian Karl Bauer

Amtshilfe im Heer