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Coronavirus wirkt sich auf Übung European Challenge aus

Coronavirus wirkt sich auf Übung European Challenge aus

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Datum:
Ort:
Strausberg
Lesedauer:
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Aufgrund der Lageentwicklung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des COVID-19Coronavirus Disease 2019 Virus in Europa haben die Nationen, die sich an der Übung European Challenge 2020 beteiligen wollten, entschieden, nicht im geplanten Umfang daran teilzunehmen.

Ein Hubschrauber startet auf einem freien Feld. Genau unter ihm hocken mehrere Soldaten am Boden.

Mitte 2020 übernimmt die Division Schnelle Kräfte den Auftrag als European Union Battlegroup für mindestens sechs Monate.

Bundeswehr/Guido Ritter

Ursprünglich war die Volltruppenübung für den Zeitraum vom 13. bis 27. März 2020 auf den Truppenübungsplätzen Wildflecken und Hammelburg in Bayern sowie auf dem Standortübungsplatz Külsheim in Baden-Württemberg angesetzt. Alle an der EUBGEuropean Union Battlegroup beteiligten EUEuropäische Union-Mitgliedsstaaten haben ihre Einheiten von der Übung zurückbeordert.

Die bereits seit 9. März 2020 laufende Communication Exercise in Wildflecken wird mit dem dafür notwendigen deutlich kleineren Personalumfang fortgesetzt. Geübt wird damit die Führungsfähigkeit der EUEuropäische Union Battlegroup mit den ihr unterstellten Kräften. Darüber hinaus wird das Personal des designierten Forces Headquarters der EUBGEuropean Union Battlegroup 2020-2 in den kommenden Wochen eine Stabs- und Planungsübung in kleinerem Rahmen absolvieren.

Das Deutsche Heer nimmt die mögliche Ausbreitung des COVID-19Coronavirus Disease 2019 Virus sehr ernst und arbeitet intensiv mit dem Robert-Koch-Institut zusammen. Die neuaufgelegte Version der Übung hat keinen negativen Einfluss auf die Einsatzbereitschaft der EUBGEuropean Union Battlegroup 2020-2.

von PIZ Heer 

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