Heer

Literatur im Heer: Marc Aurel „Selbstbetrachtungen“

Literatur im Heer: Marc Aurel „Selbstbetrachtungen“

  • Geschichte
  • Heer
Datum:
Ort:
Strausberg
Lesedauer:
1 MIN

Um Wertebindung, geistige Flexibilität und die Entwicklung eines auf kritischem Denken begründeten Selbstbewusstseins zu unterstützen, hat die Heeresführung das Projekt „Literatur im Heer“ ins Leben gerufen.

Die Selbstbetrachtungen des römischen Kaisers sind eine 2.000 Jahre alte philosophisch bedeutende Hinterlassenschaft.

Die regelmäßigen Video-Buchbesprechungen stellen Titel aus dem Kanon oder auch Lesenswertes darüber hinaus vor. Hier spricht Stabsfeldwebel Marco Neumann von der Offizierschule des Heeres über Marc Aurels Buch „Selbstbetrachtungen“. Der römische Kaiser und Feldherr gilt als Vertreter der Stoiker, einer philosophischen Schule, die unter anderem Zielstreben und Selbstdisziplin mit Gelassenheit verband. Die stoische Philosophie prägte auch den Deutschen Ritterorden und das preußische Pflichtethos.

Philosophische Texte müssen nicht weltfremd sein. Sie können helfen, den soldatischen Alltag zu verarbeiten. Neumanns Resümee hierzu: Marc Aurel gibt in seinen kleinen Sinnsprüchen Anregungen, die vor 2.000 Jahren genauso galten wie heute.

von Christian Grothaus

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