Mediziner und Kämpfer
Sanitätsdienst im Heer- Datum:
- Ort:
- Seedorf
- Lesedauer:
- 1 MIN
Hauptfeldwebel Kevin C.* ist Heeressanitäter in der 9. Kompanie im Fallschirmjägerregiment 31 in Seedorf. In der Sanitätskompanie unterstützt er als Notfallsanitäter direkt die Kampfkompanien. Er begleitet sie bei Übungen und im Einsatz und versorgt verwundete Kameradinnen und Kameraden vor Ort.
Luftlandesanitäter des Heeres versorgen die Kameradinnen und Kameraden hinter feindlichen Linien bis zum Eintreffen des luftbeweglichen Arzttrupps.
Durch die enge Zusammenarbeit mit der Infanterie kennen Heeressanitäter wie Kevin die besonderen Verfahren der Kampftruppe im taktischen Einsatz. Um vorn mit dabei sein zu können, wenn es darauf ankommt, müssen sie speziell ausgebildet und ausgestattet sein. So sind die Sanitäter im Fallschirmjägerregiment 31 luftlandebefähigt. Das heißt, sie können gemeinsam mit der Truppe per Fallschirm im Einsatzgebiet abgesetzt werden.
Um sich und ihren Patienten im Notfall wirksam verteidigen zu können, tragen Heeressanitäter eine Waffe und werden im Umgang mit ihr ausgebildet.
*Name zum Schutz des Soldaten geändert
von Peter Müller
Der Sanitätsrucksack ist voll bepackt. Hauptfeldwebel Kevin C.* hat für die Notfallversorgung verwundeter Soldaten Verbandsmaterial und Medikamente bei sich. Nur ist das Rucksackmodell, wie Kevin sagt, „nicht immer zweckmäßig“.
Bundeswehr/Julia Dahlmann
Im Sanitätsrucksack trägt der Notfallsanitäter auch eine Sammlung flüssiger Medikamente, das sogenannte Ampullarium
Bundeswehr/Julia Dahlmann
Bei schweren Verletzungen an den Extremitäten legen Sanitäter unter anderem das bewährte Tourniquet an. Die Blutung wird mithilfe einer Schlinge mit Knebel gestoppt.
Bundeswehr/Julia Dahlmann
In der Luftlandebrigade müssen die Heeressanitäter auch in der Lage sein, gemeinsam mit der Kampftruppe per Fallschirm an ihren Einsatzort zu gelangen
Bundeswehr/Luftlandebrigade 1