Neue Infrastruktur

Modernste Räumlichkeiten für die Schießausbildung

Modernste Räumlichkeiten für die Schießausbildung

Datum:
Ort:
Bückeburg
Lesedauer:
2 MIN

Am Donnerstag den 26. Oktober wurde in Bückeburg Cammer das Richtfest für ein neues Betriebs- und Werkstattgebäude auf dem Gelände der Standortschießanlage gefeiert.

Ein Richtkranz hängt über dem Dachstuhl eines Gebäudes.

Noch ragt der Richtkranz aus dem Dach

Bundeswehr/Malcom Widdel


Der rund Vier-Millionen-Euro-Neubau wurde erforderlich, weil das bisherige, stark sanierungsbedürftige, Gebäude den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Eine Untersuchung hatte gezeigt, dass ein Neubau wirtschaftlicher ist als eine Sanierung des bestehenden Gebäudes.

Vorfreude und Stolz auf das Geleistete

Michael Brassel, Leiter des Staatlichen Baumanagement Weser-Leine, betonte in seiner Rede die Besonderheiten des Neubaus: „Bei dieser Baumaßnahme mussten wir besondere Herausforderungen bewältigen, etwa den Baugrund gegen eindrückendes Wasser schützen und Vogelschutzmaßnahmen umsetzen. Ich freue mich, dass uns dies gelungen ist und der Bau nun voranschreitet.“ 

Zwei Männer, einer in Uniform, stehen vor den Flaggen Europas, Deutschlands und Niedersachsens.

Zufriedenheit beim Erbauer und beim Nutzer

Bundeswehr/Malcolm Widdel


Der Standortälteste und Stellvertretende Kommandeur des Kommando Hubschrauber, Oberst Bodo Schütte, freut sich bereits auf die neuen Räumlichkeiten, „erleichtern sie doch die Aus- und Weiterbildung unserer Soldatinnen und Soldaten, insbesondere im Hinblick auf die geforderten Qualifikationen zur Landes- und Bündnisverteidigung und Einsatzverpflichtungen, immens. Die Bedeutung unserer Schießanlage hat in der Vergangenheit immer mehr zugenommen. Der Einzugsbereich ist mittlerweile beachtlich, so dass auch standortfremde Soldaten diese Anlage nutzen und in den Genuss modernster Infrastruktur kommen werden.“

Zweiteilung der Gebäudenutzung

Das neue Gebäude wird als Werkstatt für das Personal und als Aufenthaltsbereich für die Nutzer des Schießstandes dienen. Im nördlichen Teil des eingeschossigen Gebäudes befindet sich ein Büro-, Aufenthalts- und Sanitärbereich. In dem Gebäudeteil ist auch die Ausgabe von Schutzwesten untergebracht. Nach Süden schließt sich ein Arbeits- und Lagerbereich für die Schießscheiben sowie ein Raum für die automatische Trefferanzeige an.

Rohbau eines eingeschossigen Gebäudes mit ungedecktem Dachstuhl.

Viel Platz für Arbeit und Technik

Bundeswehr/Malcolm Widdel


Der Technikbereich mit Heizung und Lüftung liegt zentral im Gebäude. Den Abschluss nach Süden bilden ein Geräteraum und ein überdachter Müllsammelplatz. Derzeit laufen unter anderem Tiefbauarbeiten für Regenwasserkanäle, die Erschließung von Elektrotechnik und Trinkwasser sowie die Vorbereitungen für die Dacheindeckung. Die Fertigstellung ist für Herbst 2024 geplant. Im Anschluss wird das Staatliche Baumanagement Weser-Leine das bisherige Bestandsgebäude zurückbauen und auf der Fläche neue Pkw-Stellplätze schaffen.

Bauen für die Bundeswehr

Maßgeblich verantwortlich für den Neubau Seitens der Bundeswehr ist das Kompetenzzentrum Baumanagement (KompZBauMgmt) Hannover. Die KompZBauMgmt führen Infrastrukturmaßnahmen in ihrem örtlichen Zuständigkeitsbereich durch und nehmen gegenüber der Bauverwaltung der Länder die Rolle des Bauherren ein. Gleichzeitig sind die Mitarbeitenden Ansprechpartner für die Nutzer. Die sieben über Deutschland verteilten KompZBauMgmt der Bundeswehr gehören zur Abteilung Infrastruktur des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr) in Bonn. 

 

von PIZ IUD 

Aktuelles

Aktuelles aus dem Organisationsbereich Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen) der Bundeswehr.

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