Am Niederrhein wird ausgebaut

Neue Sporthalle in Kalkar

Neue Sporthalle in Kalkar

  • Baumaßnahme
  • IUD
Datum:
Ort:
Kalkar
Lesedauer:
2 MIN

Seit einigen Jahren wird in der von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar saniert, erweitert und gebaut, mithin viel Staub aufgewirbelt. Am 8. August fand die Schlüsselübergabe zur neuen Sporthalle statt. Dies markiert gemeinsam mit dem noch zu übergebenden Sanitätsversorgungszentrum den Abschluss der zweiten von insgesamt fünf Ausbaustufen.

Ein in grau gehaltener Sporthallenbau mit Pultdach.

Schlicht, aber modern. Die neue Sporthalle am Standort in Kalkar.

Bundeswehr/Patrik Bransmoeller

2014 wurde das liegenschaftsbezogene Ausbaukonzept gebilligt, Grundlage für den umfangreichen Aus- und Umbau der von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar. Diese ist seit 1969 Bundeswehrstandort. Hier befindet sich das Zentrum Luftoperationen (ZentrLuftOp), welches die Operationszentrale der Luftwaffe darstellt und deren Einsätze koordiniert. Außerdem sind das multinationale Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) der NATO und weitere Dienststellen der Bundeswehr dort ansässig. Ein komplexer Standort mit komplexen Aufgaben. Die nun bei Kaiserwetter eingeweihte Sporthalle ist eine der Baumaßnahmen aus diesem Ausbaukonzept. Der moderne Hallenneubau wertet das Betreuungs- und Freizeitangebot am Standort spürbar auf und wird vorzugsweise im Rahmen des Dienstsportes genutzt werden. Denn vor dem Neubau mussten die Soldatinnen und Soldaten in einer umgebauten und viel zu kleinen Fahrzeughalle Sport treiben. Nun stehen ganze 1.400 Quadratmeter zur Verfügung. Neben einem großen Sportfeld befinden sich auch Konditionsräume in der Halle.

Oberst i. G. Mario Schäfer nahm stellvertretend für alle Soldatinnen und Soldaten des Standortes symbolisch den Schlüssel zur neuen Halle entgegen. Mit Generalleutnant Thorsten Poschwatta war ebenso der Kommandeur des ZentrLuftOp zugegen, selbst erfolgreicher Leichtathlet und Rekordhalter über 4 x 200 Meter und 4 x 400 Meter in der Halle. Logisch, dass dieser sich die Schlüsselübergabe und damit den ersten exklusiven Einblick in die neue Infrastruktur nicht entgehen ließ.

Eine gemeinsame Leistung

Der schlichte, aber mit seiner in Grau gehaltenen, vorgehangenen Fassade sehr modern anmutende Bau entstand in Verantwortung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes Nordrhein-Westfalen (BLB NRWNordrhein-Westfalen) im Schulterschluss mit dem Kompetenzzentrum Baumanagement Düsseldorf (KompZBauMgmtKompetenzzentrum Baumanagement). Dessen Leiter Oberst Thomas Lühring, der gleichzeitig den Bauherrn Bundeswehr repräsentiert, ließ es sich daher nicht nehmen, sich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken und ein paar Grußworte an die neuen Nutzer zu richten.

„Für den zukünftigen Dienstsport wünsche ich ein sportlich faires Miteinander!“

sagte Oberst Lühring, der selbst als Schiedsrichter im Fußball pfeift und für Fairness einsteht, den Soldatinnen und Soldaten. Für den Betrieb und Unterhalt der knapp 5,3 Millionen Euro teuren Halle wird künftig das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Münster (BwDLZBundeswehr-Dienstleistungszentrum) verantwortlich sein.

6 Männer in zivil und Uniform, ein symbolischer Schlüssel wird übergeben.

Der Geschäftsführer des BLB NRWNordrhein-Westfalen, Marcus Hermes, übergibt symbolisch den Schlüssel zur Sporthalle an Oberst i.G.im Generalstabsdienst Mario Schäfer

Bundeswehr/Marvin Hofmann

Baumaßnahmen im Wert von 160 Millionen Euro

Neben der neuen Sporthalle entstehen in der von-Seydlitz-Kaserne noch weitere Neubauten. Unter anderem ein Wachgebäude, Wirtschafts- und Betreuungsgebäude sowie ein Gebäude für die deutschen Unterstützungselemente der multinationalen Dienststellen aus den USA, den Niederlanden und Belgien. Damit soll der Standort fit gemacht werden für die weitere erfolgreiche Zukunft in Kalkar. Bereits fertiggestellt wurden unter anderem ein Bürogebäude, welches gleichzeitig einen Gefechtsstand beherbergt und ein Lehr- und Ausbildungsgebäude. In den vergangenen fünf Jahren wurden bereits circa 50 Millionen Euro in die Infrastruktur dieser Liegenschaft investiert. Baumaßnahmen im Wert von circa 110 Millionen Euro stehen noch auf dem Plan. Damit sei die von-Seydlitz-Kaserne „eindeutig eine der Schwerpunktliegenschaften des Kompetenzzentrums aus Düsseldorf und damit in Nordrhein-Westfalen“, so Oberst Lühring.

von Marius Vu  E-Mail schreiben
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