Luftwaffe

Ehrung des Besten – die IHK zeichnet aus

Ehrung des Besten – die IHK zeichnet aus

  • Ausbildung
  • Luftwaffe
Datum:
Ort:
Köln
Lesedauer:
2 MIN

Florian Seyfarth wurde durch die Industrie- und Handelskammer Schwaben als bester Prüfungsabsolvent des Abschlussjahrgangs 2021 ausgezeichnet. Im Ausbildungsberuf Informations- und Telekommunikationssystemelektronik schloss der 21-jährige Prüfling nicht nur mit einer herausragenden Leistung ab – er beendete seine Ausbildung sogar vorzeitig.

Ein Mann arbeitet an einem Prüfungsgerät

Florian Seyfarth an seinem Arbeitsplatz in Landsberg am Lech. Hier prüft er täglich Geräte von Luftfahrzeugen.

Bundeswehr/Florian Seyfarth

Handwerkskammer lobt Ausbildung

Christian Munz, Leiter des Fachbereichs Prüfung an der Industrie- und Handelskammer Schwaben, gratulierte dem gebürtigen Thüringer zu seiner herausragenden Leistung und seinem großartigen Erfolg. Eben dieser zeichne die Bundeswehr als Top-Ausbildungsbetrieb aus. Florian Seyfarth war es gelungen, seinen Beruf bei der Luftwaffe in einer verkürzten Ausbildungszeit zu erlernen und unter den knapp 30 Konkurrenten trotzdem die Bestleistung zu erbringen.  

Die praktischen Anteile seiner Ausbildung fanden in der Ausbildungswerkstatt am Fliegerhorst Lagerlechfeld statt. Die Theorie von Elektrik bis Informationstechnik (ITInformationstechnik) erlernte Seyfarth an der Berufsschule in Augsburg.

Ein Computer auf dem Tisch und zwei Serverschränke an der Wand

Der Aufbau eines Testnetzwerks – das Abschlussprojekt der Ausbildung

Bundeswehr/Florian Seyfarth

Abwechslung sorgt für Bestleistung

Die Ausbildung bei der Bundeswehr und die Konstellation zwischen Ausbildungswerkstatt und Berufsschule war für Florian Seyfarth der Schlüssel zum Erfolg. „In anderen Ausbildungsbetrieben läuft die Ausbildung parallel am zukünftigen Arbeitsplatz. Das hat zur Folge, dass die Ausbildung im laufenden Betrieb stattfindet und dadurch nur wenig Freiraum für Nachfragen oder Wiederholungen bleibt“, sagt Seyfarth. „Die Ausbildung bei der Bundeswehr lässt deutlich mehr Flexibilität und Freiheiten zu. Gerade bei eigenen kleinen Projekten zeigt sich das auch durch die Unterstützung der Ausbilder permanent.“

Eine besondere Herausforderung war die Ausbildung in Pandemiezeiten mit einem großen Anteil an Homeoffice. In dieser Zeit war der Kontakt zu den Ausbildern erschwert, Arbeiten und Projekte, speziell in Vorbereitung auf die Abschlussprüfung konnten nicht in der gewohnten Ausführlichkeit nachbereitet werden.

Ein Mann tippt auf einer Computertastatur

Wer einen Blick in die Ausbildungswerkstatt wirft, entdeckt Florian Seyfarth an seinem Arbeitsplatz – hier: eine Netzwerkverwaltung

Bundeswehr/Florian Seyfarth

Teamwork macht Spaß

Künftig wird der Geselle Florian Seyfarth im Instandsetzungszentrum 13 in Landsberg am Lech seiner Arbeit nachgehen. Dort werden Teile und Geräte von Luftfahrzeugen instandgesetzt. Um an Elektronik und Gerät arbeiten zu können, fehlen ihm jedoch noch bestimmte Zertifikate. Durch weitere Lehrgänge und Schulungen wird Seyfarth diese aber schnell erwerben und bis dahin stehen ihm erfahrene Mitarbeiter zur Seite, die ihm Technik und Gerät erklären. So ist er mit seiner Situation sehr zufrieden: „An der täglichen Arbeit erfreue ich mich besonders. Hier kann ich bereits Erlerntes anwenden. Und gerade im Team macht das besonders viel Spaß“.

von Stefano Guagliano

Mehr zum Thema: