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Luftwaffe

Grundstein für deutsch-französischen Betrieb von USUnited States-Transportflugzeugen

Luftfahrtamt der Bundeswehr
Datum:
Lesedauer:
1 MIN

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Bei einem Treffen in Paris am 03. November 2021, unterzeichneten deutsche und französische Luftfahrtbehörden die grundlegenden Dokumente für den gemeinsamen Betrieb von USUnited States-amerikanischen Super Hercules C-130J Transportflugzeugen. Sie setzen den einheitlichen Regelungsrahmen, um die in Europa einmalige Kooperation zu verwirklichen.

Unterzeichnung des Lufttüchtigkeitsdokuments

Unterzeichnung des Lufttüchtigkeitsdokuments durch (von rechts) Generalmajor Dr. Kuebart (LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr), Cécile Sellier (DGAGrundausbildung) und Général de brigade Virem (DSAE).

Bundeswehr


Die deutsche Seite wurde durch das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr) vertreten, das alle entsprechenden Kompetenzen für den deutschen militärischen Flugbetrieb unter einem Dach vereint. Auf französischer Seite waren Vertreter der Beschaffungs- und Technologiebehörde Direction générale de l’armement (DGAGrundausbildung) sowie der militärischen Flugsicherheitsbehörde Direction de la sécurité aéronautique d'État (DSAÉ) anwesend.

Die nun unterzeichneten Dokumente regeln zum Beispiel den gemeinsamen Flugbetrieb, die Instandhaltung, aber auch die Prozesse, die auf dem Weg dahin nötig sind, wie etwa die Zertifizierung von technischem Gerät. Das Besondere an diesem Verband ist nämlich: Zum allersten Mal wird hier französisches und deutsches Personal vollständig integriert zusammenarbeiten. Piloten und Bodenpersonal werden als binationale Teams gemeinsam leben, trainieren und arbeiten.

„Diese binationale Staffel ist ein Meilenstein in der deutsch-französischen Zusammenarbeit“, sagt auch Generalmajor Dr. Jan Kuebart, Amtschef des LufABwLuftfahrtamt der Bundeswehr. Sie sei eine „Blaupause für hochintegrierte Zusammenarbeit in Europa“.

Hintergrund:

Künftig wird die deutsch-französischen Lufttransportstaffel aus zehn Super-Hercules-Maschinen des Typs C-130J-30 bestehen. Frankreich stellt vier und Deutschland sechs Flugzeuge, wobei jeweils die Hälfte der Maschinen über die Fähigkeit verfügt, andere Luftfahrzeuge, auch Hubschrauber, in der Luft betanken zu können. Bis 2024 soll die Aufstellung abgeschlossen sein.

Die weltweiten taktischen Lufttransporte koordiniert das European Air Transport Command.


von Dr. Jan Reichmann

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