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Deutsches Kriegsschiff besucht Westaustralien

Deutsches Kriegsschiff besucht Westaustralien

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in See
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Die Fregatte „Bayern“ ist, während ihrer siebenmonatigen Präsenzfahrt im Indo-Pazifik, am 28. September zu einem einwöchigen Freundschaftsbesuch in Fremantle eingelaufen, dem Hafen von Perth.

Menschen auf einer Hafenpier winken einem einlaufenden grauen Kriegsschiff zu.

Die deutsch-australische Community in Perth war gekommen, um das Schiff aus Wilhelmshaven zu begrüßen.

Commonwealth of Australia, Department of Defence/Ronnie Baltoft

Deutschland hatte zuletzt vor 20 Jahren Kriegsschiffe auf einer Ausbildungsreise in den Indo-Pazifik entsandt. Das letzte Mal, dass ein Schiff der Deutschen Marine Australien besuchte, war 1988, als das Segelschulschiff „Gorch Fock“ in Sydney anlegte.

Die Fregatte „Bayern“ der Brandenburg-Klasse wurde in Australien mehreren Würdenträgern begrüßt: dem amtierenden Bürgermeister von Fremantle, Stadtrat Andrew Sullivan, dem deutschen Botschafter in Australien, Thomas Fitschen, der deutschen Honorarkonsulin in Perth, Gabriele Maluga, dem deutschen Verteidigungsattaché, Oberstleutnant Alois Wagner, und dem Kommandeur der Marinebasis HMAS Stirling, Kapitän zur See Gary Lawton.

Lawton erläuterte, wie die Indo-Pazifik-Region sowohl für Deutschland als auch für die Europäische Union zunehmend strategische Bedeutung gewonnen habe. „Dieser Besuch ist eine Gelegenheit, die Zusammenarbeit und das Verständnis zwischen unseren beiden Marinen zu stärken„, fuhr er fort. „Während das Schiff an der Pier in Fremantle liegt, wird die Besatzung an einer Reihe von kulturellen, gesellschaftlichen und offiziellen Veranstaltungen teilnehmen, darunter einen offiziellen Empfang an Bord zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober.“

Der Kommandant der „Bayern“, Fregattenkapitän Tilo Kalski, sagte, seine Crew freue sich hier angekommen zu sein und darauf, die Sehenswürdigkeiten von Fremantle und Perth zu genießen. „Die Besatzung freut sich sehr, hier in Australien zu sein, denn für die meisten von uns Europäern ist dies eine einmalige Reise. Was es noch attraktiver macht, ist der Umstand, dass dies unser erster Hafenaufenthalt seit dem Verlassen Deutschlands vor zwei Monaten ist, wo wir tatsächlich an Land gehen können.“

Die „Bayern“ hält sich an alle Pandemie-Regeln in Australien

Eine Menschenmenge schwenkt deutsche und australische Flaggen.

Einwanderungsland Australien: Mehr als vier Prozent der Bevölkerung stammt ursprünglich aus Deutschland.

Deutsche Botschaft Canberra/Matt Jelonek

Kalski meinte, der Besuch der „Bayern“ in Australien und die gemeinsame Ausbildung mit der Königlich-Australischen Marine gehörten zu den Zielen des Indo-Pacific Deployment 2021 der Deutschen Marine. „Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die verschiedenen Passing Exercises, die wir in See bereits hatten und die wir weiterhin mit einer Reihe von regionalen Seestreitkräften des Indo-Pazifik noch durchführen werden“, ergänzte er.

Der Besuch des Schiffs erfolgt in Übereinstimmung mit den COVID-19Coronavirus Disease 2019-Maßnahmen und -Vorschriften des Bundesstaats Westaustralien. Alle erforderlichen Tests fanden statt, um sicherzustellen, dass das Schiff und Besatzung frei von COVID-19Coronavirus Disease 2019 sind, bevor die vollständig geimpften Crewmitglieder das Schiff verlassen durften. Die „Bayern“ bleibt bis zum 5. Oktober in Fremantle.

von Gary McHugh (Royal Australian Navy)  E-Mail schreiben

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