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„Schleswig-Holstein“ wird Flaggschiff in der Ägäis

„Schleswig-Holstein“ wird Flaggschiff in der Ägäis

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Datum:
Ort:
Wilhelmshaven
Lesedauer:
1 MIN

Am 16.August, pünktlich um 10 Uhr, hat die Fregatte „Schleswig-Holstein“ ihren Heimathafen verlassen und die Besatzung ihre Angehörigen verabschiedet.

Ein grauses Schiff legt von der Pier ab.

Die Fregatte „Schleswig-Holstein“ verlässt den Heimathafen Wilhelmshaven bis Februar 2022.

Bundeswehr/Kim Couling

Das Schiff aus Wilhelmshaven schließt sich der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMGStanding NATO Maritime Group 2) an. Im Einsatzgebiet in der Ägäis, wird sie von der Fregatte „Lübeck“ erwartet, die nach ihrer Ablösung die Heimreise nach Deutschland antritt.

Fregattenkapitän Andreas Mückusch, Kommandant des Schiffes, freut sich auf den Einsatz: „Ich bin stolz unser Schiff mitsamt meiner hochmotivierten Besatzung nach langer Zeit wieder in eine operative Mission zu führen. Eine besondere Härte wird der Verzicht auf Landgang und der Wegfall der üblichen Familienzusammenführung für uns bedeuten. Wir freuen uns jedoch, die deutschen Farben innerhalb des NATO-Verbandes in der Ägäis als Flaggschiff vertreten zu dürfen.“

In der Ägäis erwartet das Schiff und die Besatzung eine enge Zusammenarbeit mit der türkischen und griechischen Küstenwache sowie der Europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz (FRONTEX). Die Hauptaufgabe der Fregatte ist die Seeraumüberwachung.

Die „Schleswig-Holstein“ wird über Weihnachten und Silvester im Einsatzgebiet verbleiben. Die Rückkehr in den Heimathafen Wilhelmshaven ist für Anfang Februar 2022 geplant.

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