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U-Boot-Abwehr: Dynamic Manta 2021 hat begonnen

U-Boot-Abwehr: Dynamic Manta 2021 hat begonnen

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Datum:
Ort:
Nordholz
Lesedauer:
1 MIN

Die Deutsche Marine beteiligt sich seit 22. Februar bis 7. März mit einem Seefernaufklärer am großen U-Jagd-Manöver der NATO im Mittelmeer.

Blick aus einem großen runden Fenster eines Flugzeugs auf eine Wasseroberfläche.

U-Boot-Jäger mit echter Ausdauer: Blick aus einem französischen Seefernaufklärer vom Typ Atlantique 2, Dynamic Manta 2019

NATO/Christian Valverde

Eine P-3C Orion sowie 70 Marinefliegerinnen und -flieger, aufgeteilt auf zwei Einsatzbesatzungen plus Techniker und weiteres Unterstützungspersonal, sind dafür auf den sizilianischen USUnited States-Militärstützpunkt Sigonella verlegt worden. Insgesamt wird sich die Maschine im Manöverzeitraum voraussichtlich bis zu zwölfmal auf die Jagd begeben und über 50 Stunden in der Luft verbringen.

Kooperation und taktische Geschicklichkeit sind die wesentlichen Faktoren, um wie am Ende jeder militärischen Großübung einen Erfolg verbuchen zu können. „Manöver wie Dynamic Manta bieten immer eine ausgezeichnete Gelegenheit, unsere operativen und taktischen Fähigkeiten zu optimieren und gegenseitig voneinander zu lernen“, sagt der Kontingentführer für die Übung, Fregattenkapitän Jens Parnow.

Gelegenheit für Training und Taktikentwicklung

Der Kommodore des Marinefliegergeschwaders 3, Kapitän zur See Oliver Ottmüller, betont: „Mit der P-3C Orion verfügt die Deutsche Marine über ein wesentliches Mittel im Kampf gegen U-Boote. Ihre modernen Sensoren bei immenser Reichweite ermöglichen eine weitreichende Aufklärung von Über- wie auch Unterwasserkontakten.“

Das gemeinsame Training mit den NATO-Partnern diene zudem der Erprobung neuer Taktiken der U-Boot-Abwehr, so Ottmüller, und er ergänzt: „Um besonders den Kampf gegen U-Boote zu trainieren und diese Fähigkeit meiner fliegenden Besatzungen zu erhalten und auszubauen, ist für uns eine Teilnahme an einem solchen Hochwert-Manöver unabdingbar.“

Am NATO-Manöver Dynamic Manta 2021 sind fünf Schiffe, fünf U-Boote, fünf Seefernaufklärer und mehrere U-Jagd-Hubschrauber von acht Bündnispartnern beteiligt. Dabei wird sich auch eine Flugzeugträger-Kampfgruppe um die französische „Charles de Gaulle“ der Übung anschließen.

von  Presse- und Informationszentrum Marine (wer/mmo/Jonack)  E-Mail schreiben

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