Erste Wallfahrt zum Großen Arber
Wallfahrt- Datum:
- Ort:
- Cham
- Lesedauer:
- 1 MIN
Soldatinnen und Soldaten aus den Standorten Cham und Regen machten sich am 4. Mai zum ersten Mal auf zur Arberkapelle. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Wallfahrenden am Langlaufzentrum Bretterschachten.
Vor der Arberkapelle feierten der katholische Militärpfarrer Reischl und der evangelische Militärpfarrer Döbler mit den Wallfahrenden einen gemeinsamen Gottesdienst
Bundeswehr / Stephan SchwarzmeierNachdem sechs Kilometer und 366 Höhenmeter geschafft waren, feierten alle mit dem katholischen Militärpfarrer Wolfgang Reischl und dem evangelischen Militärpfarrer Marvin Döbler vor der Arberkapelle einen gemeinsamen Gottesdienst. Militärpfarrer Reischl stellte in seiner Predigt die Frage: „Wo ist Gott in der Not dieser Tage?“ Im Psalm 10 heißt es: „Herr, warum stehst du so fern, verbirgst dich in Zeiten der Not der Drangsal. Vom Übermut des Gottlosen wird dem Elenden bange; mögen doch von der Arglist die betroffen werden, die sie ausgeheckt haben!“ Auch damals gab der Psalmbeter nicht auf, gleichsam als ob er Gott aufwecken müsste, das Unrecht zu wenden. Damals siegte die Zuversicht, dass Gott zu seinem Wort steht, den Unterdrückten zu helfen. Unter diesen Gedanken wurde auch für die Menschen in der Ukraine gebetet.
Die erste Arberwallfahrt ist ein ökumenisches Angebot der katholischen und evangelischen Militärseelsorge Cham und ein Zeichen für die ökumenische Verbundenheit aller Christen.
von Doreen Bierdel / Wolfgang Reischl
Die Militärpfarrer Wolfgang Reischl (re.) und Marvin Döbler (li.) bei einer kleinen Andacht am Langlaufzentrum Bretterschachten
Bundeswehr / Stephan Schwarzmeier
Strahlender Sonnenschein begleitete die Wallfahrer auf dem Weg zur Arberkapelle
Bundeswehr / Stephan Schwarzmeier
Ökumenischer Gottesdienst vor der Arberkapelle bei strahlendem Sonnenschein
Bundeswehr / Stephan Schwarzmeier
Beim gemeinsamen Gottesdienst auf dem Großen Arber wurde auch für die Menschen in der Ukraine gebetet
Bundeswehr / Stephan Schwarzmeier
Mit einem herrlichen Blick ins Tal wurden die Teilnehmenden für den Aufstieg belohnt
Bundeswehr / Stephan Schwarzmeier