Thorsten Roth
Genau das ist das Stichwort. Belastungen sind immer etwas ganz Subjektives. Nicht allen geht es gleich gut oder gleich schlecht. Jemand, der schon am Ende seines therapeutischen Prozesses steht, wird höchstwahrscheinlich besser durch diese Krise kommen, als derjenige mit akuter Symptomatik. Vielleicht hat die erstgenannte Person sogar genügend Reserven, Kameradinnen und Kameraden, die sie kennt und denen es vielleicht nicht so gut geht, zu unterstützen. Ein Telefonat, eine Karte oder eine Runde skypen können schon den Unterschied machen. Wir müssen uns nicht sozial isolieren, nur körperlich.