Sommerparty bei bestem Wetter
Am Abend vor dem Start der Wettkämpfe sorgen DJs und Live-Acts für entspannte Stimmung
Die Bundeswehr Olympix erfinden sich neu, zugleich bleibt vieles erhalten. Kein Widerspruch, denn wer die Gesellschaft erreichen will, muss mit der Zeit und immer neue Wege gehen. Gut, wenn feste Grundsätze dann die Richtung weisen. Dass das mit dem Sportfest für Jugendliche gelingt, zeigt die Erfolgsgeschichte des Events und seiner Vorläufer.
Update für einen Klassiker: E-Sport und Kleinfeldfußball sind die neuen Sportarten bei den Bundeswehr Olympix 2024, dem großen Jugendsportfest der Bundeswehr.
Bundeswehr/Christoph Jan LongenSommer, Sonne, Bundeswehr Olympix: Am 30. August 2024 war es wieder soweit. Mehr als 400 Jugendliche kamen nach Köln, um sich sportlich zu messen, ein gemeinsames Wochenende zu erleben und mit Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch zu kommen. Zugleich war es der Beginn einer neuen Ära, denn die Olympix haben ein Update erhalten.
Mit Kleinfeldfußball und FC24-Turnier kam ein neues Format, das Körper und Geist in gleichem Maße fordert, dazu. Auch der Austragungsort war ein anderer. Statt wie bisher an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf wurden die Olympix 2024 in der Kölner Lüttich-Kaserne ausgetragen.
Auf dem Kleinfeld konnten die Teilnehmenden in sechsköpfigen Jungen- und Mädchenteams zeigen, was in ihnen steckt. In Gruppen- und K.-o.-Phase bewiesen sie Können, Ausdauer und Teamfähigkeit. Erstmals konnten sich die Jugendlichen auch an der Konsole messen. Beim FC24 (ehemals FIFA) wurden in vierköpfigen Teams (Jungen und Mädchen gemischt) jeweils zwei Spieler auf das virtuelle Feld geschickt. Das gesamt E-Sportevent wurde über die Streaming-Plattform Twitch live gestreamt und kannhier abgerufen werden.
DJs und Bühnenprogramm, Partys, alkoholfreie Cocktails und eine Chillzone machten die Olympix außerdem zur ultimativen Sommerparty. Zusätzlich gab es ein umfangreiches Informations- und Begleitprogramm mit Austellern und Exponaten aus vielen Bereichen und Truppenteilen der Bundeswehr. Auf diese Weise erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in die Bundeswehr und konnten mit Soldatinnen und Soldaten sowie zivilem Personal ins Gespräch kommen.
Die Bundeswehr Olympix sind ein Klassiker mit Geschichte und Zukunft. Vor rund 20 Jahren begann die Erfolgsgeschichte mit dem Vorgängerprojekt „Bundeswehr Beachen“. Das Ziel war es, die damalige Wehrpflichtarmee Bundeswehr weiter in der Gesellschaft zu verankern, sie sichtbar zu machen und vor allem jungen Menschen die Chance zu geben, mit der Bundeswehr in Kontakt zu kommen. Dieser Gedanke gilt auch heute noch. Beim Format hingegen gingen die Olympix stets neue Wege.
So wurde ab 2014 aus dem Beachvolleyball-Event ein herausfordernder Hindernislauf nach Art der bekannten „Tough Mudder“-Läufe, ausgetragen an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. Hier maßen sich sportbegeisterte Jugendliche und kämpften sich im Team über einen rund acht Kilometer langen Parcours mit anspruchsvollen Hindernissen. Jetzt, genau zehn Jahre später, war es wieder einmal so weit und die Bundeswehr Olympix erhielten mit der „Soccer-Edition“ ein weiteres Update. Dass neben einem Kleinfeld-Fußballturnier jetzt auch E-Sport auf dem Programm stand, zeigt, dass die Bundeswehr Olympix sich weiter treu bleiben: Immer am Puls der Zeit und offen für kreative und neue Ideen.
Die Bundeswehr Olympix sind das große Jugendsportfest der Bundeswehr. Jungen Menschen einen Einblick in die Bundeswehr zu geben und Sichtbarkeit in der Gesellschaft sowie Kontaktmöglichkeiten mit Soldatinnen und Soldaten zu schaffen, ist das Ziel. Dabei stehen Sport und Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund, mit Soldatinnen und Soldaten als Betreuende und einem breiten Infoangebot über Auftrag und Ausrüstung der Bundeswehr als Begleitprogramm.
Am Abend vor dem Start der Wettkämpfe sorgen DJs und Live-Acts für entspannte Stimmung
Fairplay trotz harter Competition: Kleinfeldfußball ist schnell und dynamisch.
Beim E-Sport zählen schnelle Reaktionen, gute motorische Fähigkeiten und Hand-Augen-Koordination. Spaß macht es auch beim Zuschauen.
Die Sportförderung der Bundeswehr ist an rund 60 Prozent der deutschen Olympiamedaillen beteiligt. Das und vieles mehr erfuhren die Jugendlichen im moderierten Bühnenprogramm.
Einmal im Cockpit eines Tornados sitzen: Auch das ging bei den Bundeswehr Olympix 2024. Soldatinnen und Soldaten erklären die Elektronik und wie man den Schleudersitz nicht auslöst.
Willkommene Abwechslung bei strahlender Sonne und 30 Grad: Der Wassersprenger sorgte für etwas Abkühlung
Team „Powerpuff Girls“ mit Betreuerin Hauptbootsmann Samantha. Soldatinnen und Soldaten begleiten die Jugendlichen und helfen ihnen, als Team gemeinsam zu wachsen.
Handschlag mit Generalmajor Robert Sieger bei der Medaillenverleihung: Robert Sieger ist der Präsident des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr, zu dem auch die Kölner Lüttich-Kaserne gehört