Attraktive Lösungen für das Hochwertpersonal von CIR
- Datum:
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- Köln
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Die Präsidentin des BAPersBw, Sabine Grohmann, begrüßte am 24. August 2023 den Inspekteur CIR, Vizeadmiral Dr. Thomas Daum, wieder zum Jour Fixe. In einem intensiven Austausch sprach man über die Möglichkeiten, den stetig steigenden Personalbedarf in den hochspezialisierten MINT-Berufen zu decken.
Der aktuelle Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt stellt nicht nur die Bundeswehr vor Herausforderungen. Um darauf seitens des Bundesamts für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) zukunftsfähige Antworten zu haben, richtet Präsidentin Sabine Grohmann die Personalgewinnung und -bindung an der konkreten Bedarfsorientierung der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche aus – daran, wo das Fachpersonal gebraucht wird. Voraussetzung dafür ist der enge Schulterschluss mit den Bedarfsträgern. Der Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum (CIR) hat dabei aufgrund der besonderen Fachkräftebedarfe ein Alleinstellungsmerkmal. Am 24. August fand ein weiterer konstruktiver Austausch zwischen Präsidentin Grohmann und Inspekteur CIR, Vizeadmiral Dr. Thomas Daum in dem seit langem etablierten und bewährten Format statt
Treffen sich regelmäßig zu Gesprächen: Präsidentin Sabine Grohmann und Inspekteur CIR Vizeadmiral Dr. Thomas Daum
PIZ Personal/Marcel PoloczekPräsidentin Grohmann gab für ihre Personalgewinnung aus, den Fokus auf den Bereich der Fachkräfte zu legen. Auf Events wie Messen wurde proaktiv auf geeignete Bewerberinnen und Bewerber für CIR zugegangen. Mit Erfolg: So konnte im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Einplanungen bei den IT-Unteroffizieren um 13 %, im Bereich der IT Feldwebel sogar um 34 % gesteigert werden - trotz des allgemeinen Arbeitskräftemangels in Deutschland. Zur Verbesserung der Einplanungsergebnisse hat weiterhin auch die Flexibilisierung der Einstellungstermine beigetragen. Gab es zuvor nur zwei Einstellungstermine im Jahr, so sind es jetzt vier.
Der Inspekteur CIR stellte zu Beginn des Jour Fixe fest, dass die Anstrengungen und des BAPersBw, mehr Interessierte für Verwendungen im Bereich Cyber/IT zu gewinnen, sehr erfolgreich sind. Über alle zivilen und militärischen Laufbahnen hinweg haben sich die Besetzungsstände verbessert – und das trotz des hohen Fachkräftebedarfs und der starken Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Beweis für die Leistungsfähigkeit der Personalgewinnung und der attraktiven Karrieremöglichkeiten.
Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg ist die Einstellung von Mannschaften und die Unterbreitung von sogenannten „niedrigschwelligen Angeboten“. Konkret heißt das: Bewerber kommen für kurze Verpflichtungszeit in untere Laufbahngruppen und werden schließlich in einer Fachlaufbahn länger gebunden. Bereits heute kommen 60% der Mannschaften mit höheren Berufs- und Schulabschlüssen wie dem Abitur oder der Mittleren Reife zur Bundeswehr. Insbesondere hier steckt Potential für die Bindung von zukünftigen Fachkräften durch weitere Qualifikationen.
Die Gesprächsteilnehmer kamen in dem sehr lösungsorientierten Jour Fixe überein, die enge Zusammenarbeit zwischen BAPersBw und CIR weiter zu intensivieren, um sich den Herausforderungen der Personalgewinnung von IT-Spezialistinnen und -Spezialisten zu stellen.
Vizeadmiral Dr. Daum betonte im Rahmen des Besuchs: „Offiziere mit abgeschlossenem MINT-Studium sind eine Hochwertressource in der Bundeswehr. Wir müssen diesen Offizieren daher ein besonderes Augenmerk schenken und sie so verwenden, dass ihre besonderen Fähigkeiten bestmöglich zur Geltung kommen.“
Zwei Lehrgangsteilnehmer der IT-Schule der Bundeswehr- beim Einrichten einer Satcom-Anlage - eine der vielen Fachaufgaben des Organisationsbereiches CIR.
Bundeswehr/Martina PumpEine sehr erfolgreiche und mittlerweile etablierte gemeinsame Kooperation des BAPersBw mit dem KdoCIR ist das Projekt CITEC: Hier sorgt man gemeinsam für eine erfolgreiche Bedarfsdeckung. Präsidentin Grohmann stellte im Rahmen des Jour Fixe fest, dass die Bedarfsdeckung nur im engen Schulterschluss zum Erfolg geführt werden könne.
Dabei gehen das KdoCIR und das BAPersBw vielfältige Wege, unter anderen mit dem militärischen und zivilen Binnenarbeitsmarkt, der Öffnung von besonderen Karrierepfade bei im Organisationsbereich CIR und der Einführung einer fähigkeitsbezogenen Personalführung.
Um die bisherige Kooperation weiter zu intensivieren, suchen Präsidentin Grohmann und der Inspekteur auch künftig den engen Schulterschluss. Am Ende des Jour Fixe wurde vereinbart, gemeinsame Projekte weiter voranzutreiben, um die Bedarfsdeckung im Organisationsbereich CIR noch weiter zu verbessern.
Denn nur im engen Schulterschluss zwischen BAPersBw und den militärischen Organisationsbereichen kann es gelingen, die personelle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr weiter zu verbessern.
von PIZ Personal E-Mail schreiben