Karriereinfos zur Bundeswehr per Onlinevortrag

Karriereinfos zur Bundeswehr per Onlinevortrag

  • Karriere
  • Personal
Datum:
Ort:
München
Lesedauer:
1 MIN

Schulvortrag? Das geht auch online! An einer Mittelschule in Bayern geht die Karriereberatung des Karrierecenters der Bundeswehr in München damit einen neuen Weg der Kommunikation. Unter Einhaltung der räumlichen Distanz.

Im Hintergrund Werbeplakate der Bundeswehr. Davor sitzt ein Soldat mit Brille und Headset vor einem Laptop.

Informationen zu Karrieremöglichkeiten in der Bundeswehr per Onlinevortrag digital ins Klassenzimmer übertragen

Bundeswehr/Markus Neumaier


Für Hauptmann Markus Neumeier ist es Routine, regelmäßig Vorträge in Schulen zu halten. Doch in Zeiten von Corona bleibt nichts so, wie es einmal war. Nicht nur, dass er in den letzten Wochen von zu Hause per Telefon beraten hat, auch der Ablauf eines Schulvortages verändert sich komplett.

Normalerweise packt er sein Notebook ein und fährt mit einem Dienstwagen zur Schule. Diesmal ist das anders. Jetzt findet der Vortrag im Kinderzimmer seiner kleinen Tochter statt - natürlich digital. Dazu hat Neumeier das Zimmer mit nur ein paar Handgriffen umgestaltet: Einige Pferdeposter mit Messebannern verdecken und schon ist der Vortragsraum für den Karriereberater fertig.

Erfolgreiche Premiere und zufriedene Zuhörende

Obwohl es sich um eine Premiere handelt, ist auf die Technik verlass. Mit Hilfe einer Videokonferenzsoftware wurde Bild und Ton direkt ins Klassenzimmer übertragen. Der Vortrag über die Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr dauert gut 40 Minuten. Im Anschluss stellen die Schüler interessiert Fragen.

Neumeiers Bilanz nach dem Vortrag:


 Ein Schulvortrag von zu Hause aus zu halten, anstatt vor der Schulklasse zu stehen, war für mich eine Premiere. Umso mehr freut es mich, dass die Lehrkraft und die Schülerinnen und Schüler vom Vortrag begeistert waren.

In den nächsten Wochen sollen noch weitere Onlinevorträge stattfinden. Hauptmann Neumeier hofft dennoch darauf, bald wieder persönlich vor der Klasse zu stehen zu können. Denn im persönlichen Gespräch gelinge es einfach besser, individuell auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen.

von Sebastian Moldan  E-Mail schreiben