Bewerber- und Karrieretage 2019 – Ein Rückblick

Bewerber- und Karrieretage 2019 – Ein Rückblick

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  • Personal
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

Die Bundeswehr wächst und zukünftig soll es so weitergehen. Interessierte müssen nicht länger den Weg nur über die Karriereberatungsbüros der Bundeswehr finden, um sich persönlich über Berufe bei einem der größten Arbeitgeber Deutschlands schlau zu machen. Mit den Bewerber- und Karrieretagen geht die Bundeswehr direkt auf bestimmte Berufsgruppen zu.

Ein Hauptfeldwebel erklärt einem Interessenten die Karrieremöglichkeiten

Hauptfeldwebel Ronny Schmitz informiert den 17-jährigen Miguel in Berlin über Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr

BAPersBw Abt II/Jana Ludwig

Zielgerichtet zu werben - das hat sich die Bundeswehr auf ihre Fahnen geschrieben. Um das zu erreichen, fanden im Jahr 2019 insgesamt 14 Bewerber- und Karrieretage an verschiedenen Bundeswehrstandorten in der ganzen Republik statt. So zum Beispiel in Berlin, Aachen und Koblenz. Die Karrieretage zeigten großen Erfolg, daher wird der Ansatz weitergeführt.


Kampfmittelabwehr in Berlin

Rund 4.000 Besucher kamen im Juli zum Wachbataillon nach Berlin. Hier ging es im Schwerpunkt um die die Gewinnung von Protokollsoldatinnen und –soldaten sowie um Berufsfelder in der Kampfmittelabwehr, der Bundeswehrfeuerwehr und um die Ausbildung zum medizinisch-technischen Assistenten. Dafür standen militärische und zivile Karriereberaterinnen und Karriereberater den Gästen Rede und Antwort. Fragen zum Thema Assessment wurden durch psychologisches, medizinisches und weiteres Fachpersonal vor Ort beantwortet.

Oberbrandmeister Oliver Elsig spricht mit Interessenten

„Es wäre ein Glück, wenn ich mein Hobby mit dem Beruf verbinden könnte“, findet der potenzielle Bewerber René Schreier

PIZ Personal/Jacquelin Mohit


Bundeswehrfeuerwehr und Kampfmittelbeseitigung in Aachen

Im August besuchten 300 Interessierte die Leo-Löwenstein Kaserne in Aachen. Bei dem Bewerbertag am „Ausbildungszentrum Technik Landsysteme“ ging es vor allem darum, Bewerberinnen und Bewerber für die Bundeswehrfeuerwehr und die Kampfmittelbeseitigung zu gewinnen. Dafür war unter anderem ausgebildetes Personal wie Oberbrandmeister Oliver Elsig zur Stelle und verschaffte den Interessierten einen Eindruck von seinem Arbeitsalltag.

Karrieretage in Koblenz

Active Sourcing, also das zielgruppenspezifische Werben von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach bestimmten Berufsfeldern, war in Koblenz besonders erfolgreich. Die Personalgewinnungsorganisation der Bundeswehr hat für das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr) mit Sitz in Koblenz speziell nach Ingenieurinnen und Ingenieuren, Juristinnen und Juristen gesucht. Insgesamt konnten hier über 1.200 Angesprochene von der Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr überzeugt werden und gaben eine Bewerbung ab. Knapp 600 Bewerbungen entfielen auf die technischen Laufbahnen. Alleine 245 davon auf den höheren technischen Dienst.
 

Chemiestudent aus München auf den Karrieretagen

Aus München ist der Chemiestudent Alexander Engels angereist; er interessiert sich für den höheren technischen Dienst

PIZ Personal/Christian Zielonka

Rund 200 Interessierte entschlossen sich noch direkt an den beiden Veranstaltungstagen zu einer Bewerbung bei der Bundeswehr. Dazu führten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bewerbungsmanagements die Interessierten, die sich bereits vorher bei der Karriereberatung informiert hatten, an Ort und Stelle durch das Bewerbungsportal.

Frau hält Nano-Drohne in Händen

Die Nano-Drohne Black Hornet konnten sich die Besucher von den Ingenieuren vor Ort erklären lassen

PIZ Personal/Christian Zielonka

Zukünftig will sich die Bundeswehr daher noch präsenter als Arbeitgeber zeigen. Besonders in den Bereichen und Standorten, an denen die entsprechenden Nachwuchskräfte gesucht werden.

Von den 18 im nächsten Jahr geplanten Terminen findet beispielsweise ein Bewerbertag Anfang September in Bruchsal in Baden-Württemberg statt. Dort wird schwerpunktmäßig nach geeignetem Nachwuchs für ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrkräfte gesucht. Es geht dabei um die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Kampf- und Gefahrstoffen. Wer sich für einen Beruf als Minentaucher oder Kampfschwimmer interessiert, kann sich im selben Monat in Eckernförde bei Kiel zu diesen Berufsfeldern beraten lassen.


von Carlotta Witt  E-Mail schreiben