Trotz Corona: Die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden ist nah am Menschen

Trotz Corona: Die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden ist nah am Menschen

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Seit gut einem Jahr ist die Zentrale Ansprech-, Leit-, und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden, kurz ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden, für ihre Klienten da. Die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden ist der Nachfolger der ehemaligen Zentralen Koordinierungs- und Ansprechstelle für Einsatzgeschädigte.

Der Leiter der ZALK am Schreibtisch

„Arbeit hat einen hohen Stellenwert für die psychische Gesundheit“, erläutert Roth

PIZ Personal/Christian Zielonka

Die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden prüft 250 Fälle pro Jahr und ist Dienststelle für circa 1.400 aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten. „Das war schon eine große Herausforderung, mit der wir hier unsere Arbeit begonnen bzw. in die neue Struktur übergeleitet haben, aber die Kolleginnen und Kollegen machen einen klasse Job“, berichtet Thorsten Roth. Er ist der Leiter der zentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden, kurz ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden.

Der Auftrag der ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden

Kernauftrag der ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden ist die Anwendung des Einsatz-Weiterverwendungsgesetzes, kurz EinsatzWVG, und damit die Bearbeitung aller diesbezüglichen Anliegen von aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten. Übergeordnetes Ziel dieses Gesetzes ist die Wiederherstellung der Dienst- beziehungsweise Arbeitsfähigkeit von Einsatzgeschädigten. Dazu gewährt das Gesetz den Betroffenen eine sogenannte „Schutzzeit“. Während dieser Zeit erhalten Einsatzgeschädigte alle notwendigen medizinischen Leistungen zur Behandlung der einsatzbedingten gesundheitlichen Schädigung und – falls erforderlich – auch Leistungen zur beruflichen Qualifizierung. Sowohl die medizinische Rehabilitation, als auch die etwaigen Qualifizierungsmaßnahmen sollen die Aufnahme der bisherigen Tätigkeit, eine dauerhafte Weiterverwendung in der Bundeswehr oder eine Eingliederung in das zivilw Arbeitsleben ermöglichen.

Eine Gruppe von Männern und Frauen mit und ohne Uniform posiert für ein Foto

Im Januar 2020 posieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden für ein gemeinsames Foto

PIZ Personal

Im Schichtbetrieb für das Kerngeschäft

Für ehemalige Bundeswehrangehörige, die unter einer Einsatzschädigung leiden, bietet das EinsatzWVG zudem die Möglichkeit der Wiedereinstellung in ein Wehrdienstverhältnis besonderer Art, so dass für diesen Personenkreis ebenfalls die Möglichkeit der medizinischen Rehabilitation und gegebenenfalls der beruflichen Qualifizierung besteht.

„Wir wollen für diejenigen Kameradinnen und Kameraden, die im Auslandseinsatz waren und eine Schädigung davongetragen haben, schnell, effektiv und vor allem zuverlässig arbeiten. Wir haben während der Coronakrise einen Zwei-Team-Betrieb eingerichtet. Ein Team war präsent im Dienst, das zweite Team arbeitete im Home-Office. Wenn sich jemand von uns mit Corona infiziert hätte, und ein Team ausgefallen wäre, dann hätte das andere Team übernehmen können. Das Kerngeschäft hatte während des Lock-Downs - und hat - nach wie vor höchste Priorität. Im weiteren Verlauf der Pandemie wurde zusätzlich ein Schichtsystem eingeführt, das uns die Arbeit im Präsenzbetrieb wieder vermehrt ermöglichte“, erklärt Roth.

Ein mit Kind auf einem Steg an einem See

Psychische Belastungsstörungen können nach Einsatzerfahrungen auftreten

Bundeswehr/Jonas Weber

Die Neuaufstellung der ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden ging nicht nur mit einer personellen Verstärkung des ursprünglichen Teams, sondern auch mit dem Ausbringen zusätzlicher Sachgebiete einher. Dadurch konnten Arbeitsprozesse z.B. in der medizinischen Koordination für ehemalige Soldatinnen und Soldaten optimiert werden, in dem die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden zum Beispiel Termine für eine Erstbegutachtung mit den Bundeswehrkrankenhäusern direkt abspricht. Auch im Bereich der beruflichen Qualifizierung hat die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden nun ein eigenes Sachgebiet, das für die Genehmigung der Rehabilitationspläne zuständig ist. Diese Maßnahmen wirken sich auch positiv auf die Bearbeitungszeiten im Gesamtverfahren aus.

Des Weiteren ist die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden seit neuestem auch die „Lotsenleitstelle Einsatzgeschädigte“ für den Organisationsbereich Personal sowie Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen. Lotsinnen und Lotsen für Einsatzgeschädigte helfen bei Antragsverfahren, begleiten bei Arztbesuchen und zum Sozialdienst der Bundeswehr, kennen die Hilfsangebote innerhalb und außerhalb der Bundeswehr, zeigen Wege auf und unterstützen bei der Wiedereingliederung in den Alltag.

Blick nach vorn

„Ich kann Ihnen versichern, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin ihr Bestes geben, den einsatzgeschädigten Soldatinnen und Soldaten rasch zu Ihrem Recht zu verhelfen“ so Roth. Hierbei arbeitet die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden u.a. eng mit dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr, dem Sozialdienst, der Beschädigtenversorgung und auch dem Berufsförderungsdienst zusammen.

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