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ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehr

Tatortarbeit im Kriegsfall

Die NATONorth Atlantic Treaty Organization Task Force zur Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen hat in der Oberlausitz die Abwehr eines Angriffes auf das NATONorth Atlantic Treaty Organization-Bündnisgebiet geübt.

Ein Soldat unterstützt beim Anlegen der persönlichen ABC-Schutzbekleidung.

Bundeswehr

Ziel der Übung: Die multinationale Zusammenarbeit der Task Force verbessern und das Vertrauen sowie den Einsatzwert steigern. Die ganze Bandbreite der Fähigkeiten der ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehr zu üben, um auch im Kriegsfall effektiv reagieren zu können. 

Platinum Mask 23

Die multinationale Task Force hat bei Platinum Mask bewiesen, dass sie die gesamte Bandbreite an Fähigkeiten der ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehr auch in einem Kriegsszenario beherrscht. Dies beinhaltete die Zusammenarbeit mit zivilem Katastrophenschutz bei einem chemischen und auch nuklearen Angriff. Die Task Force hat in ihrem Hauptquartier die Informationen zu den Angriffen zusammengefasst, erfolgreich priorisiert und adäquate Gegenmaßnahmen eingeleitet. Diese gingen von der Dekontamination von Personen und Material über die mobile Wasseraufbereitung bis zum Entsenden von Spezialistinnen und Spezialisten zur Probenentnahme und Untersuchung dieser Proben in mobilen Containerlaboren in einem Kriegsgebiet. 

Gesichter der Übung

Das "MERT"

Multirole Exploitation and Reconnaissance Team (Mehrzweck-Verwendungs- und Aufklärungsteam). Das sind besonders ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten des ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrkommandos der Bundeswehr, die auch in Zusammenarbeit mit Spezialkräften luftbeweglich und hochmobil ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Gefahren identifizieren können. Sie nehmen unter gerichtlich anerkannten Methoden Proben, die später identifiziert und zur Strafverfolgung selbst an den Internationalen Strafgerichtshof übergeben werden können.

Ein Soldat packt ein Gerät in einen Koffer.
Tatortarbeit im Einsatz

Feinmotorik in Schutzanzügen – ein Team deckt auf

Ein geheimes Chemiewaffenlabor wird gefunden. Der Kommandeur der Task Force entsendet sein MERT zur Tatortarbeit im Kriegsgebiet.

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Das System ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehr

Die Bundeswehr folgt dem durch die NATONorth Atlantic Treaty Organization vorgegebenem dreistufigen System: atomare, biologische und chemische Abwehr.

Stufe 1: Einfache Befähigung

Alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind grundsätzlich befähigt, bei einer ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Gefährdung zu reagieren. Grundlegende Fähigkeiten wie die Kenntnis unterschiedlicher ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Bedrohungen, das Wissen über die verschiedenen Schutzstufen und das Anlegen von Schutzbekleidung müssen einmal im Jahr sowohl theoretisch als auch praktisch nachgewiesen werden.

Stufe 2: Erweiterte Befähigung

Speziell ausgebildete Soldatinnen und Soldaten auf Kompanieebene sind besonders geschult in der Identifikation von einleitenden Erstmaßnahmen gegen ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Bedrohungen. Sie beraten den Einheitsführer und haben mehrere Möglichkeiten zum Messen von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren direkt vor Ort, zum Beispiel mit dem LCD (light-weight chemical detector). Außerdem können sie behelfsmäßig dekontaminieren.

Stufe 3: Qualifizierte Befähigung

Die letzte Stufe besteht aus den Expertinnen und Experten des ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrkommandos der Bundeswehr. Diese sind in der Lage, mit den unterschiedlichen Spür- und Messgeräten in der Einsatzaufklärung eine vorläufige Identifikation sowie in den mobilen Laboren eine bestätigte Identifikation durchzuführen. Zudem sind sie befähigt, Personal, Material und Großgerät gründlich zu dekontaminieren.

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