Geschichte

Geschichte

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Seit mehr als 60 Jahren steht das Zentrum Innere Führung für die Vermittlung und Weiterentwicklung des Leitbildes vom Staatsbürger in Uniform. Es begleitet die Bundeswehr seit ihrer Gründung und stellt sicher, dass Innere Führung nicht nur gelehrt, sondern im Alltag gelebt wird – stets angepasst an gesellschaftliche Veränderungen und sicherheitspolitische Herausforderungen.

Am 1. Oktober 1956 als „Schule der Bundeswehr für Innere Führung“ gegründet, begann die Ausbildung zunächst dezentral. Im Februar 1957 zog die Schule an ihren heutigen Sitz auf der Pfaffendorfer Höhe in Koblenz. Von Beginn an standen neben militärischer Schulung auch wissenschaftliche Reflexion und Ausbildung im Mittelpunkt. Daraus entwickelte sich ein eigener wissenschaftlicher Bereich, der 1969 ausgegliedert und später als Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr etabliert wurde.

Das heutige Gebäude des ZInFü im Jahr 1966

Schule Innere Führung in Koblenz im Jahr 1966

Bundeswehr/Siwik

 

Mit der Umbenennung in „Zentrum Innere Führung“ im Jahr 1981 und der Übertragung der Leitfunktion im Aufgabenverbund erhielt das Zentrum eine neue strategische Bedeutung. 1984 folgte die Verleihung der Truppenfahne, 1992 ein Fahnenband des Landes Rheinland-Pfalz. Ein besonderer Meilenstein war die Ausbildung ehemaliger NVANationale Volksarmee-Offiziere nach 1990 – ein wichtiger Beitrag zur Entstehung einer gemeinsamen Armee in einem vereinten Deutschland.

Zwei Sodaten bei einem Chemie-Experiment

Chemieunterricht an der Schule Innere Führung in Koblenz im Jahr 1960

Bundeswehr/Siwik

Seit 1993 begleitet das Zentrum auch Auslandseinsätze durch gezielte Ausbildung von Führungs- und Schlüsselpersonal, etwa in Vorbereitung auf UNUnited Nations-Missionen wie in Somalia. Mit der Erweiterung nach Strausberg 1994 wurde der Hautstadtbezug in die Lehre integriert. 

Drei Soldaten beim Studium vom Büchern in einer Bibliohek

Junge Offiziere beim Unterricht an der Schule Innere Führung in Koblenz im Jahr 1960

Bundeswehr / Siwik

Der 2006 gegründete Freundeskreis Zentrum Innere Führung e. V.eingetragener Verein stärkt die zivilgesellschaftliche Vernetzung. 2013 übernahm das Zentrum zusätzliche ministerielle Aufgaben und führt seit 2014 das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften sowie das Militärhistorische Museum. Seit dem 1. August 2017 ist es direkt dem Generalinspekteur der Bundeswehr unterstellt – Ausdruck einer zentralen Rolle in der werteorientierten Führung der Streitkräfte.

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