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Welche Rolle spielt angesichts der vielfältigen Bedrohungen und des sich ständig im Wandel begriffenen Bedrohungsumfeldes Resilienz als Fähigkeit, unterschiedlichste Belastungen nicht nur zu bewältigen, sondern auch nach Rückschlägen wieder aufzustehen?

Dirk Franke:
Resilienz ist der Kern militärischen Denkens und Handelns und Grundvoraussetzung, um im Gefecht und im „Nebel des Krieges“ bzw. in unvorhersehbaren Situationen zu bestehen. Dies beginnt bei jedem einzelnen von uns mit der Forderung psychischer und physischer Belastbarkeit. Das setzt sich aber fort und führt so z.B. zu besonderen Anforderungen an unsere Ausstattung und unser Material, das idealerweise „state of the art“ ist und gleichzeitig „robust sowie kriegstüchtig“.

Auch, dass wir alle traditionell oberhalb der Ebene, auf der wir eingesetzt sind, ausgebildet wurden, bringt Resilienz. Denn, fällt der Zugführer aus, können die Gruppenführer verzugslos übernehmen. Ein anderes Beispiel ist die Beurteilung der Lage, in der wir gelernt haben, komplexe Situationen zu erfassen und am Ende zu einem Entschluss zu kommen, der klar verständlich ist und Raum für Auftragstaktik lässt.

Christian Nawrat:
Wir müssen mit dem Battle-Mindset hochintensiven Gefechtsszenarien begegnen, diese durchstehen und verarbeiten. Die Resilienz als mentale Fähigkeit macht den Unterschied in der Durchsetzungsfähigkeit, unserem Durchhaltevermögen und somit unserer Leistungsfähigkeit; in Summe unserem Einsatzwert. Das können wir durch intensive Ausbildung und fordernde Übungen entwickeln, auch mal wieder mit Rückschlägen umzugehen, um schnell wieder in die schlagende Vorderhand zu kommen. Dazu gehört auch, dass wir in der Ausbildung, z.B. im Rahmen von computergestützten Brigadegefechtsübungen, den Gegner auch mal so handeln lassen, wie wir es vielleicht nicht erwarten. Das entwickelt und verbessert die Widerstands- und Durchhaltefähigkeit.

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