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Ritual und Zeremonie: Feierliches Gelöbnis und Großer Zapfenstreich

Datum:
Lesedauer:
1 MIN

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Weitere Beispiele für Brauchtum der gesamten Bundeswehr sind das Feierliche Gelöbnis und der Große Zapfenstreich. Doch hier fließen Brauchtum und Tradition ineinander. Der Brauch des Gelobens ist zu einer Tradition geworden, da er auf Werte verweist, wie Recht und Freiheit. Das Gelöbnis und sein festgelegter Ablauf sind rituelles Brauchtum: Ein Ritual markiert das Überschreiten einer Schwelle in der Entwicklung. Beim Gelöbnis werden Rekruten in die Gemeinschaft der Soldatinnen und Soldaten aufgenommen. Obwohl Eid und Gelöbnis für den Rechtsstatus keine Bedeutung mehr haben, ist das Gelöbnis unverändert ein Zeichen für die Aufnahme in die militärische Gemeinschaft und für die freiwillige Übernahme soldatischer Pflichten. Jede Soldatin und jeder Soldat der Bundewehr schwört oder gelobt, „das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“


Der Große Zapfenstreich ist das höchste Zeremoniell der deutschen Streitkräfte. Hier tritt die Truppe gemeinsam an, um einen verdienten Amtsträger zu seinem Dienstende zu ehren. Seinen historischen Ursprung hat das in der Zeit der Landsknechte, als der „Profos“ mit seinem Säbel über den Zapfhahn der Bier- und Weinfässer strich und damit symbolisch den Ausschank beendete und Nachtruhe befahl. Seine feierlich-festliche Form erhielt der Große Zapfenstreich im 19. Jahrhundert.

Soldaten mit Fackeln bei Nacht

Die Soldaten des Wachbataillons tragen Fackeln beim Großen Zapfenstreich in der Nacht. Ihr Dienstanzug orientiert sich am Kieler Matrosenanzug, ein Brauchtum, das auf die lange Geschichte und Wurzeln der Deutschen Marine verweist.

Bundeswehr/Sebastian Wilke

 

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