Kommando Spezialkräfte der Marine

Das Kommando Spezialkräfte der Marine (KSMKommando Spezialkräfte der Marine) ist die älteste und erfahrenste Spezialeinheit der Bundeswehr. Es ist spezialisiert auf den Einsatz in und auf dem Wasser, von der Geiselbefreiung über die Terrorabwehr bis hin zur Rückgewinnung entführter Schiffe.

Zwei Soldaten mit Waffen im Anschlag kommen aus dem Wasser neben einem Bootssteg

Seinen Kern bilden die Kampfschwimmer, eine der ältesten Eliteeinheiten der Bundeswehr. Spezialisiert auf den Einsatz im Wasser, auf dem Wasser und an Land, gehören die Kräfte des KSMKommando Spezialkräfte der Marine gemeinsam mit dem KSKKommando Spezialkräfte zu den bestausgebildeten Einheiten der Bundeswehr.

Gemeinsam mit ihren Unterstützungskräften sind die Kampfschwimmer des Kommando Spezialkräfte Marine jederzeit weltweit und überall einsatzbereit

Aktuelle Meldungen

Die neuesten Beiträge zum Kommando Spezialkräfte der Marine aus den Einsatzgebieten, von Übungen und vom dem Alltag der Soldatinnen und Soldaten finden Sie hier.

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Ausrüstung

Die Kampfschwimmer der Ma­rine operieren schnell, weltweit und unter allen klimatischen Be­dingungen. Ihr Einsatzumfeld ist vielfältig, das Wasser ist ihr na­türliches Element. Zum Einsatz­ort kommen sie unter anderem springend aus dem Flugzeug, tau­chend aus dem Torpedorohr eines U­-Bootes oder fahrend mit ihren Schnellbooten. „Zu Wasser. An Land. Aus der Luft.“ So lautet einer ihrer Leitsätze.

Für ihr Einsatzspektrum benötigen die Kampfschwimmer eine andere Ausstattung als die meisten anderen Soldatinnen und Soldaten. Zusätzlich muss die Ausrüstung den besonderen Her­ausforderungen einer Kommando­mission gewachsen sein. Mit ver­schiedenen Kampfanzügen haben die Soldaten die Möglichkeit, sich perfekt an ihr Umfeld im Einsatz anzupassen. Erst mit dem optisch und taktisch angepassten Equip­ment sind die Kampfschwimmer bereit für Spezialoperationen. Diese können sie so höchst profes­sionell durchführen.

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Kampfgürtel

Magazine, Granaten, Signalrauch, Medipacks und mehr können am Gürtel angebracht werden.

Sturmgewehr G36K

Die kurze Variante des Standard-Sturmgewehrs ist handlicher und flexibler einsetzbar.

Tarierweste

Mit diesem Hilfsmittel kann man sich beim Tauchen auf einer bestimmten Höhe im Wasser halten.

Tauchermesser

Das Messer dient zur Befreiung aus Netzen, Schlingen und Leinen.

Pistole P9 A1

Die Pistole ist für Operationen im maritimen Umfeld optimal.

Sauerstoffflasche

Die Flasche bietet Sauerstoff für mehr als zwei Stunden.

Tauchflossen

Sie erleichtern die Fortbewegung im Wasser. An Land werden sie am Gürtel befestigt.

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Fallschirm

Der Fallschirmsprung ist die schnellste Art, um in das Einsatzgebiet zu gelangen

Ein Kampfschwimmer am Fallschirm in der Luft

RHIB (Rigid-Hulled Inflatable Boat)

Die Festrumpfschlauchboote können mit vier schweren Waffen ausgerüstet werden und sind hochseetauglich

Soldaten fahren in einem Schlauchboot auf einem Gewässer

Neoprenanzug

Mit diesem Anzug halten die Soldaten es besonders lange im kühlen Wasser aus

Ein Kampfschwimmer im Neoprenanzug mit Waffe und voller Ausrüstung

Unterwasserkompass

Für die Orientierung bei trüber Sicht

Ein Kampfschwimmer hält einen Unterwasserkompas in den Händen

Unterwasserscooter

Mit dem Scooter, der 3,5 Kilometer in der Stunde schafft, kommen Taucherkräfte schneller voran

Ein Kampfschwimmer mit Unterwasserscootern unter Wasser

Tauchgerät

Das geschlossene Atmungsgerät ist geräuschlos und hinterlässt keine Blasen

Nahaufnahme von einem Kampfschwimmer mit Atmungsgerät und Taucherbrille

Aufenterstange

Mit der steckbaren Stange kommt man aus dem Wasser oder vom RHIB auf ein Schiff

Ein Kampfschwimmer klettert an einer Stange an Bord eines Schiffes

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Im Einsatz

Zu jederzeit und auf der ganzen Welt ist das Kommando Spezialkräfte der Marine im Einsatz. Mehr zum Thema Einsätze des KSMKommando Spezialkräfte der Marine lesen Sie hier.

Retter im Windschatten: das Special Operations Medical Support Team

Wenn die Kampfschwimmer in den Einsatz gehen, wissen sie bestens ausgebildete Sanitäter und Ärzte hinter sich. Als erstes Glied der Rettungskette gibt das Special Operations Medical Support Team (SOMST) alles, um Verwundete in Sicherheit zu bringen.

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  • Vier Soldaten seilen sich aus einem Hubschrauber ab und nehmen Stellung auf einer Wiese ein
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    Das Special Operations Medical Support Team

    Aus bleigrauem Himmel schraubt sich ein Hubschrauber herab. Er wirbelt einen Orkan aus Laub auf. Augenblicke später gleiten nacheinander vier Soldaten an einem Seil zu Boden und gehen in Rundumsicherung. Fast roping heißt diese Technik. Sie wird hauptsächlich von Spezialkräften oder spezialisierten Kräften genutzt.

    Kaum sind die Soldaten am Boden, landet der Hubschrauber 100 Meter weiter. Und sie gehen wieder an Bord. Alles auf Anfang. Im nahen Wald krachen derweil immer wieder Schüsse. Dort üben Soldaten das richtige taktische Verhalten, wenn Verwundete unter Feuer evakuiert werden müssen. Am Aufnahmepunkt wird der Verwundete samt Retter in den Hubschrauber mit der Winde hochgezogen und ausgeflogen.

    Alle beteiligten Soldaten gehören zum Special Operations Medical Support Team (SOMST) des Kommandos Spezialkräfte der Marine. Sie sind die Sanitäter, die den Kampfschwimmern oft ins Einsatzgebiet folgen. Ohne Kampfauftrag, aber jederzeit in der Lage, sich und ihre verwundeten Kameraden zu verteidigen. Ein unverzichtbarer „Abholservice“ für den Ernstfall.

  • Bewaffnete Kampfschwimmer in Stellung im Wasser, ein Schlauchboot mit Soldaten dahinter
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    Mithalten mit Kampfschwimmern

    Stabsbootsmann Nils Endert* leitet die Ausbildung vor Ort und beobachtet das Vorgehen seiner Kameraden. Bis vor wenigen Jahren hat er selbst ein Team geführt. Jetzt kümmert sich der Endvierziger primär um die Ausbildung. 16 Wochen dauert das Basistraining für Angehörige des SOMST (Special Operations Medical Support Team), wobei großer Wert auf taktische Elemente gelegt wird. Hinzu kommt eine gründliche sanitätsdienstliche Weiterbildung. Allein die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre.

    Die Verantwortung des SOMST ist groß. „Im Einsatz sind unsere Leute der Anfang der sanitätsdienstlichen Rettungskette, wenn Kampfschwimmer oder direkte Unterstützungskräfte verwundet werden“, sagt Endert. „Ein SOMST-Trupp besteht aus vier Personen: einem Arzt, zwei Notfallsanitätern und einem Einsatzsanitäter.“ Fachlich hat im Einsatz der Mediziner das Sagen, die taktische Führung liegt bei dem erfahreneren Notfallsanitäter.

    Um den Kampfschwimmern folgen zu können, müssen sie auch deren Verbringungsarten beherrschen. Zum Beispiel diverse Abseiltechniken vom Hubschrauber oder das Anlanden mit Festrumpfschlauchbooten, um nur einige zu nennen. „Das trainieren wir alles drillmäßig“, erklärt Endert.

  • Zwei Soldaten stehen an einem Feldoperationstisch in einem Sanitätszelt und versorgen eine liegende Übungspuppe
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    Das Special Operations Surgical Team

    Das nächste Glied in der Rettungskette ist das Special Operations Surgical Team (SOST) mit seinen Einsatzchirurgen. Wenn ein Verwundeter mit dem Hubschrauber evakuiert wird, erhält es eine Meldung.

    Heute ist das SOST auf eine Wiese gezogen. In der Medical Treatment Facility (MTFMaritime Task Force), einem mit modernen medizinischen Gerätschaften ausgestatteten Zelt, warten drei Portepeeunteroffiziere und ein Arzt auf ihren Einsatz. Das SOST gehört zu den spezialisierten Kräften des Sanitätsdienstes und besteht aus bis zu acht Soldaten, darunter Chirurgen, Anästhesisten, OP-Assistenten, Intensivpfleger und Notfallsanitäter.

    Die MTFMaritime Task Force kann schnell und praktisch überall aufgebaut werden. Mit ihrem mobilen Feldoperationstisch fungiert sie als provisorischer Operationssaal. Der Kernauftrag des SOST liegt darin, Soldatinnen und Soldaten innerhalb der ersten 60 Minuten nach einer Verwundung so zu stabilisieren, dass sie zur weiteren Behandlung ausgeflogen werden können.

  • Ein vermummter Soldat mit Waffe in Stellung auf einem Schiff
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    Überall kann der Gegner lauern

    Ortswechsel: Wegen des Einsatzprofils der Kampfschwimmer stehen bei der taktischen Ausbildung oft maritime Szenarien im Fokus. Die ehemalige Fregatte „Karlsruhe“ liegt weitgehend entkernt und sicher vertäut im Marinearsenal in Kiel. „Für uns ein Glücksfall“, sagt Stabsbootsmann Nils Endert*. Denn die schmalen Niedergänge und Decks des Kriegsschiffs und die Beengtheit an Bord insgesamt eignen sich bestens, um unter realen Bedingungen die Rettung und Evakuierung von Verwundeten zu üben.

    „Niemand sollte unterschätzen, wie schwierig es ist, sich in einem Schiff zu orientieren oder dort in voller Montur taktisch vorzurücken, wenn hinter jedem Schott und jeder Luke der Gegner lauern kann“, so Endert. Ganz zu schweigen von den Problemen, die der sichere Abtransport der Verwundeten mit sich bringt. Genauso ein Szenario bereitet Endert seinem SOMST (Special Operations Medical Support Team) für den nächsten Tag auf der „Karlsruhe“ vor. Dabei stellen Angehörige der Marineunteroffizierschule Plön die Kampfschwimmer dar, die vom SOMST unterstützt werden.

  • Soldaten unter Deck eines Schiffes stehen um einen liegenden Verwundeten und bereiten diesen für den Transport vor
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    Vorsicht ist geboten

    „Unsere Kampfschwimmer sind gegen den Widerstand feindlicher Kräfte an Bord gegangen“, umreißt er die Lage. „Dabei sind Kameraden verwundet worden, die nun vom SOMST (Special Operations Medical Support Team) versorgt und evakuiert werden müssen.“ Der Haken dabei: Das Schiff ist bislang nicht feindfrei gemeldet. Es ist also Vorsicht geboten. Das SOST (Special Operations Surgical Team) hat in der alten Offiziersmesse der „Karlsruhe“ die MTFMaritime Task Force (Medical Treatment Facility) eingerichtet, um die Verwundeten schnell transportfähig zu machen.

    In der Regel ist das SOST nicht direkt in der Gefahrenzone, sondern an einem anderen Ort, zum Beispiel auf einem eigenen oder alliierten Schiff untergebracht. In der Übung findet alles auf der „Karlsruhe“ statt. Leider braust pünktlich zum Übungsbeginn ein Sturmtief über Norddeutschland. Die geplante Anlandung des SOMST mit dem Hubschrauber auf dem Achterdeck musste wegen extremer Böen ebenso entfallen wie die Evakuierung der Verwundeten mit dem Schlauchboot.

    Die Aktivitäten im Inneren des Schiffes sind davon nicht betroffen. Und so arbeitet sich bald das SOMST durch die „Karlsruhe“. Es schlängelt sich, bepackt mit Waffen, medizinischer Ausrüstung und einer Spezialtrage, durch die engen und verbauten Gänge und Räume – und das alles unter Eigensicherung. Ein Kampfschwimmer hat die Männer an der ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schleuse unterhalb des Achterdecks empfangen. Mit seiner Hilfe finden sie schnell den ersten Verwundeten in einer Kajüte.

    Die leichte Verwundung ist ein Fall für den Einsatzsanitäter, entscheidet Oberstabsarzt Michael Behrens*. Er ist erst seit 2020 beim KSMKommando Spezialkräfte der Marine und als ehemaliger Leistungsschwimmer und Chirurg ein Seiteneinsteiger. An den Übungen schätzt er besonders die militärische Taktik, die er hier kennenlernt und im Einsatz brauchen wird. „Denn auch als Arzt darf ich für die Kampfschwimmer kein Klotz am Bein sein“, sagt Behrens. Er lässt den Verwundeten zum SOST in die alte Offiziersmesse der Fregatte bringen, wo dieser weiter medizinisch versorgt wird.

  • Soldaten in der Operationszentrale unter Deck eines Schiffes hocken und stehen um einen am Boden liegenden Verwundeten
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    Auch unter Stress keine Fehler

    Für das SOMST (Special Operations Medical Support Team) geht es weiter über eine schmale Treppe hinab zum nächsten Deck. Da hören die Männer Rufe aus der ehemaligen Operationszentrale der Fregatte. Hier liegt eine verwundete Soldatin. Oberstabsarzt Michael Behrens* spricht leise mit der Verwundeten und versucht, sie zu beruhigen. Die Frau klagt über Übelkeit und starke Schmerzen in der linken Körperseite. Behrens reicht ihr einen Dauerlutscher.

    Unter Realbedingungen enthält dieser Fentanyl, ein starkes Schmerzmittel, bei der Übung tut es auch ein herkömmlicher Lutscher mit Erdbeergeschmack. Auch unter Stress keine Fehler: Weste runter, Helm ab, die Untersuchung beginnt. Kaum hat Behrens mit der Anamnese begonnen, kommt über Funk der Befehl, das Schiff binnen sieben Minuten zu räumen.

    Einer seiner Medics gibt in kurzen Abständen die Zeit durch. Behrens lässt sich nicht beirren und arbeitet konzentriert weiter. „Es ist wichtig, dass die Ärzte so routiniert sind, dass sie auch unter Stress keine Fehler machen“, sagt Stabsbootsmann Nils Endert*, der den Übungsablauf beobachtet. Behrens findet linksseitig Blut. Er bindet den Oberschenkel der Frau mit einem Tourniquet ab und versorgt die Wunde an ihrer Schulter. Kurz darauf ist die Soldatin transportfähig auf der Spezialtrage fixiert.

  • Soldaten transportieren einen Verwundeten auf einer Trage durch eine Luke vom Unterdeck ans Oberdeck eines Schiffes
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    Massarbeit

    Der Transport zum Oberdeck erfordert vom SOMST (Special Operations Medical Support Team) Maßarbeit. Vorsichtig, manchmal Zentimeter für Zentimeter, wird die Verwundete durch Schotten und Niedergänge geschleppt. Wo Höhenunterschiede zu überwinden sind, behelfen sich die Männer mit ausgefeilten Seiltechniken.

    Die Sanitäter sind alle hochgewachsen und kräftig. Dennoch kommen sie gewaltig ins Schwitzen. Besonders kritisch wird es an Niedergängen, wo kein Anschlagpunkt für die Seilstelle zur Verfügung steht. Hier muss ein Soldat den Zuggurt der Spezialtrage und somit die gesamte Last über seine Schultern legen, um die Verwundete möglichst schonend nach oben zu bugsieren. Das Team hat die Verwundete ans Oberdeck gebracht.

    Oberstabsarzt Michael Behrens* füllt noch den Verwundetenbogen aus, der für den übernehmenden Arzt alle wesentlichen Informationen zur Patientin enthält. Dann ist es geschafft. Leutnant zur See Tom Brand* nickt Behrens anerkennend zu. Der Offizier ist aktiver Kampfschwimmer, steht kurz vor dem nächsten Auslandseinsatz und beobachtete die Übung. Als ausgebildeter Medic weiß er die Leistung des SOMST besonders zu schätzen: „Im Einsatz sind wir unheimlich dankbar, dass wir für den Fall einer Verwundung Profis für die medizinische Versorgung dabeihaben. Das gibt uns ein gutes Gefühl bei jedem Auftrag.“

    *Alle Namen zum Schutz der Soldaten geändert.

    von Markus Tiedke

3 Fragen an

Oberbootsmann, Kommando Spezialkräfte der Marine

Porträt von einem Soldaten mit Sturmhaube
Bundeswehr/Sebastian Wilke

Wie ist das für Sie, immer bereitzustehen?

Das ist einfach mein Auftrag. Jederzeit kann etwas passieren, das unsere Anwesenheit erfordert. Im Moment geht es bei den Einsätzen allerdings vor allem um die Ausbildung anderer Kräfte – und das auch über einen längeren Zeitraum. Ich war 2020 zweimal in Niger und gehe dort bald wieder hin.

Porträt von einem Soldaten mit Sturmhaube

Wie lassen sich Dienst und Privatleben unter einen Hut bringen?

Ich habe eine sehr verständnisvolle und tolerante Lebensgefährtin. Natürlich gibt es auch mal Ärger, wenn ich wieder länger weg muss und es bei unserem Hausbau nicht weitergeht. Außerdem bleibt für gemeinsame Urlaube meist wenig Zeit. Aber sie weiß, wie wichtig mir mein Job ist.

Porträt von einem Soldaten mit Sturmhaube

Was motiviert Sie bei Ihrem täglichen Dienst?

Ich wollte schon immer einen Beitrag für die Gesellschaft leisten und zur Bundeswehr gehen. Als ich über Freunde auf das Kommando Spezialkräfte der Marine gestoßen bin, war für mich klar: Dort will ich hin. Mittlerweile habe ich mich gnadenlos in den Job verliebt.

Porträt von einem Soldaten mit Sturmhaube

Karriere

Die dreijährige Ausbildung beim Kommando Spezialkräfte der Marine ist die wohl vielseitigste in der Bundeswehr. Vier Phasen müssen die Anwärterinnen und Anwärter durchlaufen, zahlreiche Fähigkeiten erlernen sie dabei.

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Der Weg zu den Kampfschwimmern

Dreijährige Ausbildung beim Kommando Spezialkräfte

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