Die Minenjäger fürs Mittelmeer
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Nach Ermächtigung durch den Nordatlantikrat (NAC) wandelte der Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) der NATO, die Ständigen Maritimen Einsatzverbände der NATO in die sogenannten „Very High Readiness Joint Task Force“ Elemente um. Der Auftrag der Verbände bleibt derzeit unverändert bestehen. Somit sind die multinationalen einsatzbereiten Marineverbände nicht nur die Sperrspitze der NATO, sondern auch ein Symbol für die Zusammenarbeit und Kooperation der NATO-Mitgliedsstaaten.
Diese jüngste Maritime Group der NATO wurde 1999 aktiviert. Die heutige Bezeichnung Standing NATO Mine Countermeasures Group 2 (SNMCMG 2) erhielt sie 2005.
Die SNMCMG 2 besteht aus einem Führungs- und Versorgungsschiff und mehreren Minenabwehrbooten verschiedener NATO-Nationen – darunter immer eines aus Deutschland. Wie die SNMCMG 1 ist der Verband auf das Suchen und Bekämpfen von Seeminen ausgerichtet. Das beinhaltet auch, Munitionsaltlasten aus vergangenen Kriegen und Konflikten zu beseitigen. Regionaler Schwerpunkt der SNMCMG 2 ist das Mittelmeer. Wenn gefordert, kann sie aber auch in anderen Seegebieten operieren.
In den kommenden Tagen wird der Tender Mosel, gemeinsam mit dem Minenjagdboot Fulda in den NATO-Minenabwehrverband 2 (SNMCMG2) im Mittelmeer wechseln um für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus bereitzustehen.
Wesentliche Voraussetzungen für eine deutsche Beteiligung an einer Operation in der Straße von Hormus bleiben die nachhaltige Beendigung der Kampfhandlungen, eine völkerrechtliche Grundlage und ein Mandat des Bundestags.
Weitere Informationen finden Sie auch hier: Pressemitteilung BMVg